Migranten, bei denen Infektionskrankheiten diagnostiziert wurden

Budapest, 13. August (MTI) – Eine Reihe von Infektionskrankheiten wurden bei Migranten entdeckt, die nach Ungarn einreisen, teilte die Tageszeitung Napi Gazdasag am Donnerstag mit.
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Bei mehreren Migranten seien Krankheiten wie Syphilis, Hepatitis B und C, HIV, Typhus und Paratyphus diagnostiziert worden, teilte die Geschäftsstelle des Chefarztes der Zeitung mit. Es müsse noch abgeschlossen werden, ob Migranten ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen, da nur registrierte Asylsuchende untersucht würden, sagte Napi Gazdasag.
Die ungarischen Gesundheitsbehörden führten in den ersten sechs Monaten des Jahres mehr als 2.700 Vorsorgeuntersuchungen durch, von denen 51 positive Ergebnisse erbrachten. Es gab zwei Vorfälle, bei denen eine große Zahl von Migranten nach Anzeichen einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Im ersten Fall handelte es sich um etwa 50 Migranten, die in Budapest ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Die meisten von ihnen wurden fast sofort freigelassen, während zwei weitere Tests unterzogen wurden, bei denen jedoch keine Infektion diagnostiziert wurde. Im zweiten Fall wurden 18 Migrantenkinder in Szeged in Südungarn ins Krankenhaus eingeliefert. Bei einem von ihnen wurde Rotavirus diagnostiziert, bei den anderen bakterielle Infektionen, teilte das Büro dem Papier mit.
Medizinische Untersuchungen an Asylbewerbern werden durch den Asylverordnung der Regierung geregelt.
Foto: MTI

