Migrationsbedingte Kosten sollten in das Defizit Ungarns einbezogen werden, sagt Varga

Brüssel (MTI) – Die Europäische Kommission sollte die außerordentlichen Ausgaben Ungarns im Zusammenhang mit der Migrationskrise in ihre Berechnungen des öffentlichen Finanzdefizits des Landes einbeziehen, sagte Wirtschaftsminister Mihaly Varga am Dienstag.

Am Rande eines Treffens der europäischen Finanzminister in Brüssel sagte Varga, dass ein solcher Ausgabenposten die Kosten für den Drahtzaun entlang der Südgrenze Ungarns seien.

Varga deutete an, dass die Position der EG zu diesem Thema flexibler werde und in EU-Kreisen diskutiert werde, welche migrationsbezogenen Ausgaben in die Defizitberechnungen der Mitglieder einbezogen werden sollten.

Foto: MTI

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