Minister: Mittelosteuropäische Akademie für Onkologie ‘große Chance’
Die im vergangenen Jahr eingerichtete Mittelosteuropäische Akademie für Onkologie biete große Chancen in Prävention, Diagnose, Behandlung und Forschung, sagte der Personalminister am Donnerstag auf der Gründungsversammlung der Akademie in Budapest.
Die internationale Zusammenarbeit werde Chancen für die Region bieten, sagte Miklós Kásler.
Zu den Hauptzielen gehören Prävention, Koordinierung zwischen den Krebsbehandlungsprogrammen der mitteleuropäischen Länder und der Aufbau eines Netzwerks koordinierter Behandlungsprotokolle, sagte Kásler. Die Akademie werde die onkologische Versorgung von 260 Millionen Menschen übernehmen, sagte er, basierend auf einem professionellen Netzwerk und einer klaren Definition der Behandlungsstadien, sagte er.
Die Akademie werde Leitlinien für die optimalen Vorgehensweisen in allen Phasen festlegen, die angesichts der verschiedenen Krebsarten flexibel eingesetzt werden sollen, sagte er. Die Aktivitäten des Instituts würden Prävention, Frühdiagnose, Scans, Diagnostik, Therapie und Schulungen umfassen, sagte Kásler.
Kásler forderte, “Energie, Kapazität und Mittel” in die Entwicklung von Screening-Methoden für Mund – und Lungenkrebs zu investieren.

