Moody’s hebt Ungarns Junk-Rating-Ausblick auf “positiv”

Budapest, 6. November (MTI) – Die Ratingagentur Moody’s Investors Service hat am Freitagabend in einer geplanten Überprüfung den Ausblick auf Ungarns „Ba1“-Rating für staatliche langfristige Emittenten, eine Stufe unter „Investment Grade”, von „stabil” auf „positiv” angehoben.

Zuvor waren die Ansichten der Analysten etwa zu gleichen Teilen zwischen „keine Veränderung“und einem „positiven” Ausblick gespalten, während Moody’s Ungarn als „nicht auf der Hut” auflistete.

Nach der Veröffentlichung von Moodys Rezension wurde der ungarische Forint von zuvor 314,93 auf dem Interbanken-Forex-Markt auf 313,36 Euro gesenkt.
MAV-Chefin Ilona David sagte dem öffentlich-rechtlichen Nachrichtenfernsehen M1, dass sich der Betrag aus Überstundenvergütungen für Bahnangestellte, den Kosten für außerplanmäßige Züge sowie der Reinigung und Desinfektion von Eisenbahnwaggons zusammensetze.

David sagte auch, dass ähnlich wie Soldaten Eisenbahnangestellte, die mit Migranten arbeiten, jeweils eine einmalige Prämie von 20.000 Forint (64 EUR) erhalten würden.

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