Niedriglohnquote in Ungarn nahe EU-Durchschnitt

Budapest (MTI) – Ganze 17,8 Prozent der ungarischen Arbeitnehmer sind Niedriglohnempfänger, etwas mehr als der Durchschnitt der Europäischen Union von 17,2 Prozent, wie eine Zusammenfassung der Daten von Eurostat zeigt.
Eurostat beziffert die Niedriglohnschwelle auf zwei Drittel des mittleren durchschnittlichen Stundenlohns Die Schwelle in Ungarn liegt bei 739 Forint (2,36 EUR).
Der Prozentsatz der Niedriglohnempfänger in Ungarn liegt unter den jeweiligen Verhältnissen in Tschechien (18,7 Prozent), Polen (23,6 Prozent), Rumänien (24,4 Prozent) und der Slowakei (19,2 Prozent).
Ungarns Regierung hat sich kürzlich mit Arbeitgebern und Gewerkschaften darauf geeinigt, den Mindestlohn für ungelernte und qualifizierte Arbeitskräfte ab dem kommenden Jahr um 15 Prozent bzw. 25 Prozent anzuheben, ab 2018 soll der Mindestlohn für ungelernte und qualifizierte Arbeitskräfte um weitere 8 Prozent bzw. 12 Prozent steigen.

