Norwegen bestätigt Aufhebung der Aussetzung der Finanzierung Ungarns

Oslo, 10. Dezember (MTI) – Norwegen bestätigte am Donnerstag, dass es nach einer 19-monatigen Pattsituation die Aussetzung der Entwicklungsgelder für Ungarn im Rahmen des EWR- und Norwegen-Zuschusssystems aufgehoben habe.

Norwegens Europaminister Vidar Helgesen sagte dem Parlament, Ungarn habe versprochen, sich nicht in die Verteilung der Gelder einzumischen, und die Vorwürfe der Steuerhinterziehung seien fallengelassen worden, berichtete Reuters.

“Die ungarischen Behörden haben nun versprochen, sich an die unterzeichneten Vereinbarungen zu halten”, sagte Helgesen gegenüber Reuters “Dain liegt eine Botschaft für die EU, die zeigt, dass es möglich ist, diese Fälle prinzipiell zu behandeln”, fügte er hinzu.

Am Donnerstag gab die norwegische Botschaft in Budapest auf ihrer Website bekannt, dass der Ausschuss für den Finanzierungsmechanismus beschlossen habe, die Aussetzung der Zahlungen aus EWR- und Norwegen-Zuschüssen an Ungarn aufzuheben und damit die Unterstützung der drei Länder für den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in Ungarn wieder aufzunehmen.

Die ungarischen Behörden und Geber seien sich über die Kontrolle und Umsetzung der Mittel in Ungarn einig gewesen, sagte die Botschaft und fügte hinzu, dass die Parteien vereinbart hätten, den rechtlichen Rahmen für die Umsetzung des zivilgesellschaftlichen Programms in Ungarn zu respektieren.

Die Geber stünden im Dialog mit den ungarischen Behörden darüber, was vor Ablauf der Fristen umgesetzt werden könne, sagte die Botschaft und fügte hinzu, dass nur begrenzte Zeit für die Umsetzung der Programme und Projekte zur Verfügung stehe.

Die Botschaft stellte fest, dass die Zahlungen der meisten Programme seit Mai 2014 ausgesetzt wurden. Das zivilgesellschaftliche Programm war von der Aussetzung nicht betroffen.

Norwegen und die beiden anderen Geberstaaten Island und Lichtenstein, die im EWR zusammenarbeiten, sowie Norwegens Finanzmechanismen zur Unterstützung der Länder in der Region hatten die Auszahlung der Mittel ausgesetzt, nachdem die ungarische Regierung die Umsetzung und Überwachung des Systems aus der Zentralregierung verlagert hatte Regierungsverwaltung.

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