Orbán führt Gespräche mit religiösen Führern. – UPDATE

Kairo, 2. Juni (MTI) – Premierminister Orbán Viktor besprach am Donnerstag in Kairo mit Scheich Ahmed Mohamed el-Tayeb, dem Großimam der al-Azhar-Moschee, die ungarisch-ägyptischen Beziehungen und europäische politische Angelegenheiten.
Orbán und el-Tayeb diskutierten die möglichen Gründe für Europas Schwierigkeiten, die jüngsten Ereignisse in Ägypten und die politische Situation des Landes zu verstehen, sagte der Pressechef des Premierministers.
Orbán sagte, Europa solle versuchen, sich von “der Knechtschaft politischer und philosophischer Vorurteile” zu befreien. Europas politische Ideen schränken das Verständnis des Kontinents für Ägypten ein und erschweren es noch, dem Land Ratschläge jeglicher Art zu geben, wurde der Premierminister zitiert.
El-Tayeb beschrieb das Treffen als nützlich und produktiv.
Orbán lud den Großimam zu einem Besuch in Ungarn ein, um die Ungarn und ihre Kultur besser kennenzulernen.
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Orbán trifft Verwandte ägyptischer koptischer Christen, die in Libyen getötet wurden
Kairo, 2. Juni (MTI) 2. Juni – Premierminister Viktor Orbán traf am Donnerstag Familienangehörige ägyptischer koptischer Christen, die letztes Jahr in Libyen ermordet wurden.
Orban drückte den Familien sein Beileid aus und überreichte ihnen im Büro des koptischen Papstes in Kairo Geschenkpakete.
Der Premierminister dankte der koptischen Kirche für ihre Hilfe bei der Verteilung ungarischer Hilfe an koptisch-christliche Familien. Er sagte, Ungarn werde auch in Zukunft bedürftigen Familien helfen.
Peter Kveck, Ungarns Botschafter in Ägypten, sagte gegenüber öffentlichen Medien, dass die ungarische Botschaft in Kairo die Lage der koptischen Christen ständig beobachte und die ungarische Regierung auf dem Laufenden halte, so könne sich die Regierung auf internationalen Foren für Kopten aussprechen, wann immer sie geschädigt oder bedroht werden.

Foto: MTI

