Orbán führt Gespräche mit seinem chinesischen Amtskollegen, den Huawei-Führern

Riga (MTI) – Ungarns Premierminister und Außenminister führten am Samstag in Riga Gespräche mit Führern von Huawei, Chinas zweitgrößtem Investor in Ungarn. Orbán besprach die europäisch-chinesische Zusammenarbeit mit seinem chinesischen Amtskollegen Li Keqiang, dem Pressechef des Premierministers.

Orbán in Gesprächen mit Huawei-Führern

Am Rande eines China-CEE-Gipfels diskutierten Viktor Orbán und Péter Szijjártó über das digitale Programm der Regierung und wie Huawei seine globalen Erfahrungen mit der künftigen Beteiligung des Technologie- und Kommunikationsunternehmens einbringen kann, sagte Bertalan Havasi, der Presseschef des Premierministers, gegenüber MTI.

Von vorrangigem Interesse sei die Erfahrung von Huawei beim Aufbau von Telekommunikationsnetzen sowie deren Betriebs- und Beratungsdienstleistungen, sagte er.

Huawei ist seit zehn Jahren in Ungarn tätig und beschäftigt 2.500 Mitarbeiter. Es greift auf die Dienste von fast 600 lokalen Lieferanten zurück, bemerkte Havasi.

Orbán führt Gespräche mit seinem chinesischen Amtskollegen

Ungarn und andere mitteleuropäische Länder seien entschlossen, die Zusammenarbeit zwischen Europa und China zu unterstützen, sagte Bertalan Havasi zu den Gesprächen, die am Rande eines China-MOE-Gipfels geführt wurden.

Die Aufrechterhaltung enger Beziehungen zu China liege “in dieser Krisenzeit” im Interesse Europas, sagte Havasi.

Orbán Viktor; LI Ko-csiang - China

Ungarn gehöre zu den europäischen Ländern mit den engsten Beziehungen zu China, sagte er und fügte hinzu, dass der Wert der ungarischen Exporte nach China im vergangenen Jahr der höchste in der Region gewesen sei. Havasi nahm auch die Unterzeichnung des Abkommens mit China über den Ausbau der Eisenbahnlinie Budapest-Belgrad zur Kenntnis und nannte es das „Flaggschiff“der chinesisch-mitteleuropäischen Zusammenarbeit.

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