Orbán trifft sich mit dem Chef des Europäischen Gewerkschaftsbundes

Ministerpräsident Viktor Orbán Treffen sich am Freitag zu Gesprächen mit Luca Visentini, dem Chef des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB), im Parlament, sagte der Pressechef des Premierministers.
Sie erörterten die Durchsetzung der sozialen Rechte in Europa und die Richtlinie über entsandte Arbeitnehmer, sagte Bertalan HavasiOrbán informierte Visentini über die diesbezüglichen Initiativen der Visegrád-Gruppe, fügte er hinzu.
Die Visegrád-GruppeUngarn, Ungarn, Polen und die Slowakei haben sich gegen die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Überarbeitung der Vorschriften für entsandte Arbeitnehmer ausgesprochen, die von einem Arbeitgeber zur vorübergehenden Erbringung einer Dienstleistung in einem anderen Mitgliedstaat entsandte Tschechische Republik hat eine vorübergehende Aufgabe abgelehnt und Vorwürfe des „Sozialdumping“zurückgewiesen”.
Bei den Gesprächen, an denen auch Wirtschaftsminister Mihály Varga teilnahm, seien auch Lohnunterschiede in Ost- und Westeuropa erörtert worden, sagte Havasi.
In einer Pressekonferenz nach dem Treffen sagte Visentini, der EGB und die ungarische Regierung würden ihre Gespräche über die EU-Säule für soziale Rechte und die Richtlinie über entsandte Arbeitnehmer fortsetzen.

Visentini sagte, Orbán habe ihm mitgeteilt, dass die Unterstützung Ungarns für die Säule sozialer Rechte davon abhängig sei, dass die EU den gemeinsamen Standpunkt der Visegrád-Gruppe zu dieser Säule berücksichtige und dass ihre 20 Grundprinzipien den sozialen Fortschritt, der in keinem dieser Bereiche bereits erzielt wurde, untergraben die Mitgliedsstaaten.
Visentini forderte die EU-Mitgliedstaaten auf, die Säule auf einem Gipfeltreffen der EU-Sozialminister im Oktober in Brüssel und einem für November in Göteborg geplanten EU-Sozialgipfel zu unterstützen.
Der Generalsekretär sagte, seine Gespräche mit dem ungarischen Premierminister berührten auch die Lohnunterschiede in Ost- und Westeuropa.
Er sagte, der EGB beabsichtige, seine Beziehungen zu seinen fünf ungarischen Mitgliedsverbänden zu intensivieren, um die Arbeitsbeziehungen und den sozialen Dialog in Ungarn voranzutreiben.
Ausgewählte Bild: MTI

