Orbán unterzeichnet eine Zusammenarbeit zwischen Modern Cities und Dunaújváros

Budapest, 31. Mai (MTI) – Premierminister Viktor Orbán unterzeichnete am Dienstag eine Kooperationsvereinbarung mit dem Bürgermeister oder Dunaújváros in Zentralungarn im Rahmen der Entwicklungsinitiative Modern Cities der Regierung.

Auf einer Pressekonferenz nach der Unterzeichnungszeremonie sagte Orbán, dass traditionelle Industriestädte kein „Ding der Vergangenheit“sind. „Dunaújváros, eine Stadt, die unter dem ehemaligen kommunistischen Regime als bedeutendes Stahlproduktionszentrum ausgewiesen wurde, hat eine Zukunft, sagte er.

Orbán sagte, dass große Entwicklungsprojekte staatliche Unterstützung erforderten und Dunaújváros geholfen werde, “um eine moderne Industriestadt zu werden”.

Im Rahmen der Vereinbarung wird die Regierung ein Gelände von 500 Hektar zum Bau eines Logistik-Drehkreuzes außerhalb der Stadt beitragen, der örtlichen Universität werden Mittel zur Finanzierung der Forschung und Ausbildung im Bereich Elektromobilität gewährt, während alle Busse des öffentlichen Verkehrs durch elektrische ersetzt werden, sagte Orbán.

Der Premierminister kündigte außerdem insgesamt 4 Milliarden Forint (12,7 Mio. EUR) an, um Straßen zu sanieren, die die Stadt mit Städten in der Region verbinden.

Eine weitere Milliarde Forint werde für den Umbau einer einmaligen Ambulanz in ein Gebäude zur Unterbringung öffentlicher Einrichtungen verwendet, sagte Orbán. Ein nicht mehr existierender Aquapark und das angrenzende Schwimmbad werden mit einem Budget von 3 Milliarden Forint renoviert. Mittlerweile werden 2,1 Milliarden Forint für die Wasserversorgung der Stadt und 3 Milliarden für die Schaffung eines neuen, integrierten Bus- und Bahnhofs ausgegeben, sagte er.

Zu den weiteren Entwicklungen werde der Bau eines neuen 2,9 Milliarden Forint-Hotels und einer 2 Milliarden Forint-Sporthalle für die örtliche Handballakademie gehören, sagte Orbán.

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Bürgermeister Gábor Cserna sagte, dass eine gute Zusammenarbeit mit den Anwohnern in Verbindung mit staatlicher Unterstützung die zukünftige Entwicklung der Stadt garantieren würde.

Die Oppositionspartei Dialogue for Ungarn (PM) erklärte auf die Ankündigungen, dass “Dunaújváros zu einer Stadt der Scheinmaßnahmen geworden ist” Kommunalministerrat Zsolt Szabó sagte, dass “alle Entwicklungsfonds willkommen sind”, betonte aber, dass eine neue Schwimmanlage “das Risiko von Entlassungen im Stahlwerk nicht verringern würde” Er bestand darauf, dass die Zusagen des Premierministers keine wirkliche Lösung für lokale Probleme bieten würden.

Foto: MTI

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