Orbáns Sicherheitsberater: Der Aufbau einer Grenzverteidigungsbasis ist ein großer Fortschritt

György Bakondi, Chef-Sicherheitsberater des Premierministers, sagte dem ungarischen Fernsehsender M1, dass die Einrichtung einer Grenzverteidigungsbasis ein großer Fortschritt für das dort stationierte Personal sei.

Herr Bakondi wies darauf hin, dass seit 2015 ein kontinuierlicher Migrationsdruck an der Grenze bestehe und nach Lösungen gesucht werde, wie durch eine Stärkung der technologischen Unterstützung ein hoher Personalbestand im Sicherheitsbereich reduziert werden könne. Er betonte, dass die Polizei und die ungarischen Streitkräfte die Verteidigung der EU-Außengrenzen gewährleisten müssen.

Er sagte weiter, dass der bestehende Zaun, der 2015 errichtet wurde, mit elektronischer Hardware verstärkt wurde und auch eine parallele Zufahrtsstraße fertiggestellt wurde, die von Fahrzeugen unter allen Bedingungen problemlos genutzt werden kann. Herr Bakondi fügte hinzu, dass auf einem Probeabschnitt auch ein zweites Zaunsystem eingerichtet wurde, das stärker ist als das bestehende.

Der Grenzverteidigungsstützpunkt Kelebia der ungarischen Streitkräfte ist fertiggestellt und die Errichtung weiterer Stützpunkte in Bácsalmás, Madaras und Hercegszántó wird voraussichtlich im Frühjahr abgeschlossen sein.

 

Der Bau der vier Stützpunkte, die jeweils 150 Personen aufnehmen können, begann im vergangenen Herbst in Kelebia, Bácsalmás, Madaras und Hercegszántó, bei Bedarf können tragbare Kabinen auf einer oberen Ebene hinzugefügt werden, sodass ihre Gesamtkapazität von sechshundert jederzeit verdoppelt werden kann.

Foto: Károly Árvai / Kabinettsbüro des Premierministers

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