Österreich startet Coronavirus-System “traffic-light” zur Verhinderung der zweiten Welle

Die österreichische Regierung hat am Freitag ein vierfarbiges Coronavirus-System “traffic-light” auf den Weg gebracht, um eine zweite Pandemiewelle zu vermeiden.

Das System soll das öffentliche Gesundheitsbewusstsein stärken und damit eine zweite Welle im Herbst verhindern, insbesondere im Hinblick auf den bevorstehenden Schulbeginn, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober auf einer Pressekonferenz.

Die Farben Grün (geringes Risiko), Gelb (mittleres Risiko), Orange (hohes Risiko) und Rot (akute Situation) würden verwendet, um epidemiologische Situationen bis auf Bezirksebene anzuzeigen, sagte er.

Über die Farbe jeder Region entscheidet eine Expertenkommission mit Vertretern des Coronavirus-Krisenausschusses, der Kanzlei und des Gesundheitsministeriums

Die Farben werden nach Angaben des Ministers auf Indikatoren wie den siebentägigen Fallzahlen, der Krankenhausbelegung, der Rückverfolgbarkeit von Infektionsketten und der Anzahl der Tests in der Region basieren.

Nächste Woche, wenn der Testbetrieb anläuft, findet die erste Sitzung der Kommission statt, Anfang September soll die erste Ampel dann richtig in Betrieb seinfügte er hinzu.

Bis Freitag wurden in Österreich 2107 Coronavirus-Fälle registriert, davon haben sich 19,600 erholt und 720 Todesfälle, so das Gesundheitsministerium.

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