PM-Berater begrüßt EU-Hilfe für Bulgarien

Budapest, 18. September (MTI) „Die Entscheidung der Europäischen Union, Bulgarien Soforthilfe zu leisten, um es beim Schutz seiner Grenzen vor Migrantenströmen zu unterstützen, ist ein positives Ergebnis des EU-Gipfels in Bratislava, sagte der oberste Sicherheitsberater des Premierministers. sagte am späten Wochenende.
Die bulgarisch-türkische Grenze werde ein Schlüsselgebiet im Hinblick auf den Zustrom von Migranten in den kommenden Wochen sein, sagte György Bakondi dem öffentlichen Nachrichtensender M1.
Er sagte, derzeit über 65.000 registrierte Migranten in Griechenland seien auf der Suche nach neuen Routen, um nach Westeuropa zu gelangen. Eine dieser Routen führe durch Bulgarien, während die andere durch Albanien, Kosovo, Serbien und nach Ungarn oder an die ungarisch-serbisch-rumänische Grenze führe, sagte Bakondi.
Er sagte, die meisten EU-Staats – und Regierungschefs auf dem Gipfel in Bratislava unterstützten die Idee, eine gemeinsame europäische Armee aufzustellenWenn auch vorerst nicht mehr als eine Idee, so ist sie doch eine wichtige, weil der Austritt Großbritanniens aus der EU eine neue Sicherheitslage bewirkt habe, sagte BakondiEr stellte fest, dass die EU sowohl im Osten, in Form des Ukraine-Konflikts, als auch im Süden vor ernsthaften Herausforderungen durch die Wellen der in Italien und Griechenland ankommenden Migranten stehe.
Bakondi sagte, die “realistischen” Vorschläge der Visegrad-Gruppe zur Bewältigung der Flüchtlingskrise könnten sich letztendlich für Österreich oder sogar andere Mitgliedstaaten als attraktiv erweisen.
Unterdessen gab das nationale Polizeipräsidium am Sonntag bekannt, dass ein Kontingent von 49 polnischen Polizisten in Ungarn eingetroffen sei, um bei der Patrouille an der ungarisch-serbischen Grenze zu helfen.
Die polnischen Beamten unterstützen Ungarns Grenzschutzbemühungen im Rahmen eines Kooperationsrahmens der V4-Gruppierung. Der Einsatz des Kontingents werde bis zum 29. Oktober dauern, teilte die nationale Polizei auf ihrer Website mit.
Foto: MTI

