PM Orbán’s team may prepare something violent in Győr, mayor suggests

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Der bündnisfreie Bürgermeister von Győr, der ehemalige Journalist Bence Pintér, hat sich in einem Facebook-Post zu den Gerüchten geäußert, wonach der Besuch von Premierminister Orbán am 27. März in Győr ein spielentscheidendes Ereignis sein wird.

Premierminister Viktor Orbán befindet sich zum ersten Mal in den letzten 20 Jahren auf einer Wahlkampftour durch Ungarn. Der Grund dafür ist, dass alle nichtstaatlichen Meinungsforscher nur drei Wochen vor den Parlamentswahlen am 12. April einen deutlichen Vorsprung für die Theiß-Partei anzeigen. Am Freitag, den 27. März, wird er in Győr eintreffen, um eine Massenkundgebung für seine Anhänger abzuhalten.

Viktor Orbán Patriots rally
Premierminister Orbán war letzten Sonntag in Miskolc. Foto: Facebook/Orbán Viktor

Győr war eine der stärksten Bastionen von Orbáns Fidesz in Ungarn, aber die Partei verlor 2024 das Bürgermeisteramt, obwohl sie immer noch eine komfortable Mehrheit im Stadtrat hat. Vor Wochen meldete Bürgermeister Pintér das Verschwinden von 1,7 Milliarden Forint aus dem Haushalt eines städtischen Unternehmens, das von einer von der Fidesz nominierten Führung geleitet wird. Die Angelegenheit ist nach wie vor ungeklärt, auch wenn das Geld zurücküberwiesen wurde. Die Unternehmensleitung hat nicht erklärt, wo die Gelder vorher waren oder warum sie in den Büchern als verschwunden ausgewiesen wurden.

Bürgermeister Bence Pintér, einst Journalist bei Azonnali, hat sich nun auf Facebook zu den Gerüchten um den Besuch Orbáns geäußert. Gerüchte besagen, dass der Fidesz ein “spielveränderndes” Ereignis in der Stadt vorbereitet, obwohl er die Art des Ereignisses nicht spezifiziert hat. Der Bürgermeister zitierte Salvor Hardin, eine von Isaac Asimov geschaffene Figur: “Gewalt ist die letzte Zuflucht der Inkompetenten”.

Győr Mayor Bence Pintér
Bürgermeister Bence Pintér bei einer Sitzung des Gemeinderats. Foto: Facebook/Pintér Bence

444.hu bezog sich bei dem mysteriösen Posting auf einen kürzlich erschienenen Artikel der Washington Post, in dem behauptet wurde, dass der russische Geheimdienst einen Putsch gegen Premierminister Orbán in Aussicht gestellt habe, um dem ungarischen Ministerpräsidenten in den letzten Tagen des Wahlkampfs zu helfen, wieder in Fahrt zu kommen.

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