Präsident Ader: Aufbau wirtschaftlicher Verbindungen zum V4-Markt, die für US-Investoren Anstrengungen wert sind

New York, 25. September (MTI) – Die Visegrad-Vier Länder sind klein, repräsentieren aber einen Markt mit 65 Millionen Menschen; Aus diesem Grund ist es für US-Investoren würdig, wirtschaftliche Verbindungen zu ihnen aufzubauen, sagte Präsident Janos Ader am Mittwoch in New York, Ortszeit.
Ader erzählte rund 150 Fachleuten auf einem Wirtschaftsforum in der Google-Zentrale, dass Ungarn der Welt 15 Nobelpreisträger und zwei Abel-Preisträger gegeben habe. Derzeit arbeiten rund 30.000 Forscher im Land und rund 150.000 Menschen in seiner IT-Branche, sagte er.
An dem Forum nahmen auch der slowakische Pesident Andrej Kiska, der tschechische Außenminister Lubomir Zaoralek und die stellvertretende polnische Wirtschaftsministerin Ilona Antoniszyn-Klik teil.
Ader sagte, dass in Gebieten, in denen High-Tech-Unternehmen Geschäfte gründen, ein System von Hochschuleinrichtungen entwickelt werde, beispielsweise in der Nähe von Gyor im Nordwesten Ungarns. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Informationstechnologie seien zwischen 2000 und 2012 um 350 Prozent gestiegen und während der neuen siebenjährigen Haushaltsperiode der EU könne Ungarn doppelt so viel für Forschung und Entwicklung ausgeben wie in den letzten sieben Jahren.
Der Präsident sagte, dass Ungarn bald ein neues nationales Institut für Forschung und Entwicklung sowie Innovation unter der Leitung des ehemaligen Präsidenten der Akademie der Wissenschaften Jozsef Palinkas gründen werde. Diese Institution werde sich auf die Koordinierung der Bemühungen des ungarischen Staates zur Innovationsförderung konzentrieren, sagte Ader.
Früher am Tag führte Ader im UN-Hauptquartier Gespräche mit seinen mongolischen und albanischen Amtskollegen.
Der mongolische Präsident Tsakhiagiin Elbegdorj lobte die bestehende Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, unter besonderer Berücksichtigung der Hochschulbildung, sagte Laszlo Szoke, Direktor für auswärtige Angelegenheiten des Präsidialamts. Elbegdorj erwähnte auch die Chance, gemeinsam von ungarischen und mongolischen Firmen gebaute Fabriken zu renovieren. Die beiden Präsidenten sollen sich im Oktober in Budapest treffen, wenn sie über die weitere Zusammenarbeit im Bildungsbereich und gemeinsame Projekte im Umweltschutz diskutieren wollen.
Szoke sagte, die Wiedereröffnung der ungarischen Botschaft in Ulan Bator sei für das erste Halbjahr 2015 geplant.
Der albanische Präsident Bujar Nishani sagte, Ungarn habe als Vorbild für die Transformation seines Landes gedient und lobte die Rolle Ungarns bei der Förderung des NATO-Beitritts und der EU-Kandidatur Albaniens. Er lud Ader zu einem Besuch in Albanien ein. Ader folgte der Einladung.
Foto: MTI – Noemi Bruzak


