Präsidenten treffen sich im ungarisch-slowakischen Weltkulturerbe

Budapest, 22. September (MTI) 22. September – Die Präsidenten Janos Ader aus Ungarn und Andrej Kiska aus der Slowakei haben am Dienstag die Bedeutung des Umweltschutzes und des Naturschutzes in der berühmten Baradla-Höhle von Aggtelek in Nordungarn hervorgehoben.
Die beiden Präsidenten trafen sich anlässlich einer Konferenz anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Nationalparks und des 20. Jahrestages der Aufnahme der Karstregion Aggtelek-Domica in die Welterbeliste der UNESCO.
Ader lobte die Bemühungen der vergangenen 20 Jahre, “arrogante, teils gewinnorientierte und ideologisch motivierte Eingriffe” zu verhindern, Dadurch seien 99 Prozent des Höhlensystems noch intakt, sagte er.
Kiska betonte, dass die Karstregion ein gemeinsames Erbe beider Länder sei und lobte die Bemühungen der örtlichen Mitarbeiter, dieses einzigartige Juwel der Natur für kommende Generationen zu bewahren.
Die beiden Präsidenten weihten eine Gedenksäule ein, bevor sie den slowakischen Teil der Höhle in Domica besuchten.
Der Höhlenkomplex Baradla-Domica ist 21 km lang, wobei sich etwa drei Viertel davon in Ungarn und der Rest in der Slowakei befinden.
Foto: MTI

