Radnóti-Auszeichnungen gegen Rassismus in Budapest verliehen

Budapest, 21. März (MTI) – Ungarns „Radnóti-Preis” für Antirassismus wurde am Montag in Budapest an mehr als 15 Einzelpersonen und Gruppen als Anerkennung für ihre Leistungen bei Aktivitäten gegen Rassismus, Antisemitismus und soziale Ausgrenzung verliehen.

Zu den Empfängern der im Jahr 2000 vom Ungarischen Verband der Widerstandskämpfer und Antifaschisten (MEASZ) ins Leben gerufenen Auszeichnung gehörten unter anderem Piroska Galló, die Vorsitzende der Lehrergewerkschaft PSZ, der sozialistische Europaabgeordnete István 1-Michelyi, der Gesetzgeber Ágnes Vadai von der Demokratischen Koalition und Freiwillige, die sich um Flüchtlinge kümmerten.

MEASZ-Präsident Vilmos Hanti stellte fest, dass die Auszeichnung an den Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung gebunden ist, der jährlich am 21. März begangen wird und an mehr als 270 Personen oder Gruppen verliehen wurde.

Er sagte, Ungarn sei in den letzten sechs Jahren “nach ganz rechts gedrängt” worden und die demokratischen Institutionen des Landes seien “entleert” wordenHanti sagte, um seine Macht aufrechtzuerhalten, habe die Regierung “Hass in die Seelen” vieler Menschen gegen Flüchtlinge gepflanzt, deren Auswirkungen er “für die kommenden Jahrzehnte” zu spüren bekommen werde.

Foto: MTI

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