Regierung bietet Migranten Transport nach Österreich Grenze

Budapest, 4. September (MTI) – Das operative Personal der Regierung hat beschlossen, Busse für die Beförderung von Migranten vom Budapester Bahnhof Keleti und anderen Personen bereitzustellen, die bereits nach Westen zum Grenzübergang Hegyeshalom an der Grenze zwischen Ungarn und Österreich aufgebrochen sind, teilte der Leiter des Regierungsbüros mit am Freitagabend.

Janos Lazar sprach im Parlament nach einer Sitzung des operativen Personals, die wegen der Flüchtlingskrise einberufen wurde, und sagte, es sei von größter Bedeutung, die Transportwege im ganzen Land offen zu halten.

Lazar warnte, dass der Transport zur Grenze nicht bedeute, dass Migranten das Land “automatisch” verlassen könntenDie Regierung erwarte Österreichs Position zu Vorbedingungen für die Einreise in dieses Land, sagte erUngarn setzt seine Bemühungen fort, die Einwanderer zu registrieren, kann dies aber nicht mit Nachdruck tun, sagte LazarEr fügte außerdem hinzu, dass das Flüchtlingslager in Vamosszabadi im Nordwesten Ungarns Dienstleistungen für die Migranten erbringen könnte.

Für den Transport zur österreichischen Grenze werden rund 100 Busse sichergestellt, sagte Lazar.

Die ungarische Regierung habe noch keine Antwort auf ein Protokoll erhalten, in dem die Position Österreichs erfragt werde, während Ministerpräsident Viktor Orban am Samstagmorgen die Möglichkeit geboten worden sei, den österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann telefonisch anzurufen, sagte Lazar.

Die Flüchtlingssituation sei durch “Deutschlands inkonsistente Kommunikation” während der vergangenen Woche stark verschärft worden, sagte Lazar und fügte hinzu, “die Rechtslage Berlins ist noch unklar” Ungarn sei entschlossen, das Schengener Abkommen durchzusetzen, sagte er.

“Die EU und viele ihrer Mitglieder fordern Solidarität von uns, während uns niemand treu bleibt und wir keine sinnvolle Hilfe erhalten haben”, sagte Lazar. Ungarn kann nicht auf die EU warten, oder Deutschland, oder Österreich, betonte er.

Die Landespolizeichefin Karoly Papp sagte, dass rund 1.200 Flüchtlinge auf der Autobahn M1 nach Westen liefen und 300 weitere entlang einer Hauptbahnlinie nach Wien, die aus Sicherheitsgründen aus Verkehrsgründen gesperrt wurde.

Der Polizeichef fügte hinzu, dass 300 Einwanderer am Bahnhof Bicske sich bereit erklärten, im örtlichen Flüchtlingsheim zu bleiben.

Foto: MTI

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