Regierung: Erste Erfahrungen mit einer verstärkten rechtlichen Grenzschließung sind positiv

Die am Dienstag in Kraft getretene gesetzliche Grenzschließung funktioniere gut und problemlos, die ersten Erfahrungen seien positiv und Migranten seien von der serbischen Seite der Grenze verschwunden, sagte der Staatsminister des Innenministeriums der ungarischen Nachrichtenagentur MTI.

Károly Kontrát sagte, dass die jüngste Maßnahme auch eine „verschiebende Wirkung“habe: „Weniger illegale Migranten versuchen, nach Ungarn einzureisen, da sich unter ihnen schnell die Nachricht verbreitet, dass sie einen anderen Weg als über Ungarn ausprobieren sollten”.

Zu den positiven Erfahrungen mit der verstärkten rechtlichen Grenzschließung trage auch bei, dass Schulungen für Behördenangehörige, darunter auch für Mitarbeiter des Einwanderungs- und Asylamtes, organisiert wurden, betonte der Staatsminister.

Er sagte: Laut Freitagsdaten befinden sich 28 Personen in der Transitzone von Röszke und 18 in der Transitzone von Tompa. Seit Dienstag wurden in Röszke sechzehn neue Asylanträge gestellt, in Tompa 15. In einer Aufschlüsselung nach Nationalitäten seien es 15 Afghanen, 11 Iraker, 4 Türken und 1 Nepali, fügte er hinzu.

Herr Kontrát betonte, dass seit Inkrafttreten der verschärften gesetzlichen Grenzschließung niemand illegal in das Hoheitsgebiet Ungarns einreisen könne, weil die Behörden dies verhindert hätten und die im Landesinneren festgenommenen Migranten dorthin zurückbegleitet worden seien die Transitzonen.

Er bemerkte auch, dass die Erweiterung der Transitzonen abgeschlossen sei.

Die neue Verordnung schütze nicht nur Ungarn, sondern die gesamte Europäische Union, einschließlich der Bürger Westeuropas, betonte er.

Herr Kontrát sagte, dass die Leiter der Asylbüros der Visegrád Four am Mittwoch und Donnerstag ein Treffen hätten, in dessen Rahmen sie auch die Transitzone Röszke besuchten. Zsuzsanna Végh, Generaldirektorin des Einwanderungs- und Asylamtes, teilte der Presse mit, dass die anwesenden Leiter und Experten der Außenstellen in einem Ton der Wertschätzung über die verstärkte Schließung der rechtlichen Grenzen gesprochen und hervorgehoben hätten, dass sie dem Wohl aller Schengen-Mitgliedstaaten diene, und in einer Position dargelegt: Ungarn gehe im Einklang mit den Zielen der EU vor, sagte Herr Kontrát.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *