Sieben Migranten fliehen aus dem geschlossenen Lager S-Ungarn

Budapest, 27. Juli (MTI) – Fünf algerische und zwei marokkanische Migranten seien am Dienstagabend aus einem Internierungslager in Kiskunhalas in Südungarn geflohen, sagte der oberste Sicherheitsberater des Premierministers am Mittwoch.
György Bakondi sagte auf einer Pressekonferenz, dass die Polizei drei der Migranten gefasst habe und den Aufenthaltsort von zwei weiteren kenne. Die Wachen hätten herausgefunden, dass die Migranten während der Rollaufnahme verschwunden seien, nachdem sie einen Fluchtversuch eines anderen algerischen Staatsbürgers vereitelt hätten, sagte er.
Er sagte, die zu Beginn des Monats eingeführten neuen Grenzbestimmungen Ungarns hätten den Schutz der Südgrenze des Landes gestärkt und die Belegungsraten in Flüchtlingsaufnahmezentren gesenkt.
Bakondi begrüßte die von Österreich und den Ländern der Visegrad-Gruppe angebotene Hilfe bei der Patrouille an der ungarischen Südgrenze. Die verbesserte internationale Zusammenarbeit im Grenzschutz habe auch das Vorgehen gegen Menschenschmugglerringe wirksamer gemacht, fügte er hinzu.
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