Sinkende Mietpreise und wachsendes Angebot auf dem ungarischen Immobilienmarkt

Bald nach dem Auftreten des Coronavirus in Ungarn erreichte der wirtschaftliche Schock der Pandemie den ungarischen Immobilienmarkt, mal sehen, welche Veränderungen im ersten Quartal des Jahres zu erleben sind und was in der kommenden Zeit zu erwarten ist.

Im April betrug die durchschnittliche Miete von Wohnungen in Budapest 419 EUR (~HUF 148.000), was einem Rückgang von 8% im Vergleich zum Vormonat entspricht. Das bedeutet eine Preissenkung von 57 EUR (~HUF 20.000) im Vergleich zum Höchststand im Januar, als der durchschnittliche Mietpreis 478 EUR (~HUF 169.000) betrug.

Wie wir bereits berichteten Ungarischer Immobilienmarkt stand aufgrund der Pandemie auf dem Kopf; Daher erweiterten mehrere Eigentümer das Angebot um ehemalige Airbnb-Wohnungen und boten ihre renovierten und komplett möblierten Immobilien an, typischerweise in der Innenstadt.

Durch dieses Phänomen ist das Preis-/Wertverhältnis für Mieter im Vergleich zum Jahresanfang oder zum Vorjahr deutlich günstiger geworden.

Als ungarisches Nachrichtenportal hvg Berichten, zeigt die Nachfrageseite des Marktes ein noch interessanteres Bild, laut Mieterdatenbank vom Rentingo.com April angemeldete Mieter würden durchschnittlich 376 EUR Miete zahlen (~HUF 133 000) Bis Februar war ein kontinuierlicher Anstieg zu beobachten; nach der Krise im März und April ist die zahlungsfähige Nachfrage jedoch zurückgegangen. 

Im vergangenen Monat hat sich die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage deutlich verringert Während die beworbenen Mieten im Januar die solvente Nachfrage um 22% übertrafen, verringerte sich die Kluft im April auf 12%. Dies deutet darauf hin, dass Schnäppchen alltäglich geworden ist. Dennoch haben die Vermieter den Einzahlungssatz nicht weiter gesenkt. Im April waren nur 29% der Eigentümer mit der einmonatigen Anzahlung zufrieden, während 70% der Werbetreibenden eine zweimonatige Anzahlung verlangen.

Im Mai könnte sich die rückläufige Tendenz der Mietpreise verlangsamen.

Experten zufolge ist durch die Rückkehr zum normalen Leben ein höherer Anstieg der Nachfrage zu verzeichnen; Allerdings Die Zufuhrseite steht kontinuierlich unter Druck Da immer mehr Wohnungseigentümer ihre Immobilien zum wachsenden Angebot hinzufügen, ist man sich darüber im Klaren, dass in diesem Jahr nur mit einer vernachlässigbaren Anzahl ausländischer Touristen zu rechnen ist.

Matthiaskirche
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