Sozialisten: Das neue ungarische Sozialhilfegesetz könnte zu einem Anstieg der Todesfälle führen

Die Opposition Sozialistische Partei hat argumentiert, dass eine kürzlich erfolgte Änderung des Sozialleistungsgesetzes zu einem massiven Anstieg der Zahl der Todesfälle aufgrund mangelnder angemessener Gesundheitsversorgung führen könnte.

Lajos Korozs, der den Gemeinwohlausschuss des Parlaments leitet, sagte am Samstag auf einer Pressekonferenz, dass in Ungarn 45.000-46.000 Menschen sterben, weil sie nicht rechtzeitig zu einem Arzt kommenDiese Zahl dürfte sich in Zukunft verdoppelnfügte er hinzu.

Weil die Regeln für den Bezug von Sozialleistungen verschärft worden seien, würden 591.000 Menschen ohne Gesundheitsversorgung dastehen, sagte er.

Am stärksten gefährdet seien Behinderte, Gelegenheitsarbeiter, Menschen, die Pflegeheime verlassen, sowie Menschen, die ohne Aufenthaltserlaubnis mieten, fügte er hinzu.

Sagte Korozs

Das Land ist reich genug, um sich angemessene Sicherheitsleistungen für diejenigen leisten zu können, die sich diese nicht leisten können.

Es sollte an den Behörden liegen, jeden im Auge zu behalten, der das System missbraucht, etwa die 340.000 Bürger, die im Ausland arbeiten, von denen viele das ungarische Gesundheitssystem rechtswidrig ausnutzen, fügte er hinzu.

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