Sozialisten erheben Anklage wegen des Verlusts der beherrschenden Stellung des Staates in Magyar Posta

Budapest, 18. Juli (MTI) – Die oppositionelle Sozialistische Partei hat sich an die Staatsanwaltschaft gewandt und sich darüber beschwert, dass die Regierung zugelassen habe, dass sie ihre beherrschende Stellung als Anteilseigner eines der größten Unternehmen Ungarns, Magyar Posta, verloren habe.

László Szakács, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei, sagte am Montag auf einer Pressekonferenz, dass sie Anklage gegen unbekannte Täter erhebt. Während sich der Anteil des Staates im Wert von 14 Milliarden Forint nicht verändert habe, habe sich der Anteil der von anderen gehaltenen Anteile geändert, was bedeutet, dass der Staat nicht mehr über seine vollen Verwaltungsrechte verfügt.

Dies wecke den Verdacht der Veruntreuung und Misswirtschaft sowie des Amtsmissbrauchs, sagte er und fügte hinzu, dass es den Anschein habe, dass das Ministerium für nationale Entwicklung und das Büro des Premierministers das Vermögensgesetz umgangen hätten.

Laut Gesetz müsse der Staat Aktien im Wert von mindestens 75 Prozent plus einer Aktie halten, da die Post als Unternehmen von nationaler Bedeutung ausgewiesen sei, sagte der Oppositionspolitiker und fügte hinzu, dass die aktuelle Situation ausschließlich den Interessen bestimmter privater Investoren diene, die mit ihnen verbunden seien Personen, die der Regierung nahe stehen.

Foto: www.malompark.hu

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *