Staatliches Versorgungsunternehmen übernimmt am 1. Januar die Hälfte des Universaldienstgeschäfts von Elmu-Emasz

Budapest, 1. Dezember (MTI) „Ungarns staatliches Versorgungsunternehmen ENKSZ wird am 1. Januar 2016 50 Prozent des Universaldienstes erwerben, der Einheiten der Stromverteiler Elmu und Emasz bereitstellt, sagten die Unternehmen.
Die verbleibende Hälfte der Anteile wird am 1. Januar 2017 übertragen, wenn außerordentliche Hauptversammlungen von Elmu und Emasz, die am 21. Dezember stattfinden sollen, dem Deal zustimmen.
Universaldienstleister sind Unternehmen, die Haushalte mit Strom versorgen, und zwar in einer vom Staat kontrollierten Preisstruktur und – höhe.
Die ungarische Regierung unterzeichnete am 28. Mai 2015 mit den Elmu – und Emasz-Aktionären RWE AG, RWE Power AG und RWE Beteiligungs GmbH eine Absichtserklärung über den Erwerb ihrer Universaldienstgeschäfte in Ungarn.
In Vorbereitung auf den Deal genehmigten die Aktionäre von Elmu und Emasz am 20. Oktober die Übertragung ihrer Universaldienstbereitstellungsbereiche in ein neues gemeinsames Unternehmen namens Elmu-Emasz Ugyfelszolgalati. Das Unternehmen wird eine Genehmigung zur Bereitstellung von Universaldiensten in den bisher bedienten Gebieten erwerben von Elm und Emasz 1 Budapest bzw. Nordungarn am 1. Dezember, die am Montag auf der Website der Budapester Börse veröffentlichten Einladungen der EGM zeigten.
Neben Elmu und Emasz sind die einzigen anderen Universaldienstanbieter im Strombereich in Ungarn das französische EDF Demasz und das deutsche E.ON. ENKSZ hat im vergangenen Mai Dienste auf dem Gasmarkt eingeführt und dabei Fogaz, ebenfalls eine ehemalige Einheit von RWE, als Brückenkopf genutzt.

