Szijjártó fordert eine neue Phase der ungarischen Wirtschaftsentwicklung

Budapest, 27. September (MTI) (Pétiter Szijjártó, der Außenminister, muss in Ungarn eine neue Phase der Forschung, Entwicklung und Innovation einleiten, um Industrien an ihr nächstes Ziel in der wirtschaftlichen Entwicklung zu locken, sagte er auf einer Konferenz Dienstag.

Die Regierung sei entschlossen, Unternehmen bei der Einführung neuer Technologien und beim Aufbau einer Wirtschaft mit höherer Wertschöpfung zu unterstützen. Sie werde Anfang nächsten Jahres neue Anreize für Unternehmen einführen, die Investitionen fördern, sagte er.

“Die Weltwirtschaft durchläuft große Veränderungen”, sagte er “Wir leben im digitalen Zeitalter, was bedeutet, dass viele Unternehmen große technologische Veränderungen durchlaufen”

“Deshalb wird es ab dem nächsten Jahr neue Elemente im ungarischen System der Investitionsanreize geben, die vor allem in Ungarn tätige Unternehmen unterstützen werden, die technologische Umgestaltungen durchführen, damit sie unter diesen neuen Umständen wettbewerbsfähig bleiben können..”, sagte er.

Ab dem 1. Januar würden neue Steueranreize eingeführt, sagte Szijjártó. Im Gegenzug für niedrigere Steuern könnten Unternehmen einen Beitrag zu den Pendelkosten oder den Unterbringungskosten ihrer Arbeitnehmer leisten und so die Arbeitskräftemobilität im Land fördern, sagte er.

Was die F+E angeht, so werden die Unternehmen die Möglichkeit haben, “praktisch doppelt so viel” steuerlich abzuschreiben, wie sie für solche Projekte ausgeben, sagte Szijjártó.

Zum Thema der Unterzeichnung strategischer Partnerschaftsvereinbarungen der Regierung mit großen Unternehmen sagte Szijjártó, dass die im Programm beteiligten Unternehmen seit der Unterzeichnung dieser Verträge inzwischen 13.000 neue Arbeitsplätze geschaffen und insgesamt 1.500 Milliarden Forint (4,9 Mrd. EUR) in Ungarn investiert hätten.

Die Konferenz mit dem Namen Business Meets Government wurde zum zweiten Mal von der nationalen Investmentagentur HIPA und der American Chamber of Commerce organisiert.

Foto: MTI

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