Szijjártó: Ungarn unterstützt Polen gegen „inakzeptable’ Angriffe

Budapest, 3. Februar (MTI) „Altpolen“war das Ziel „inakzeptabler Angriffe” in Europa, aber das polnische Volk und Polen verdienen Respekt, sagte Außenminister Peter Szijjarto, nachdem er am Mittwoch in Budapest Gespräche mit seinem polnischen Amtskollegen geführt hatte.

Poland-ungarn„Europäische Institutionen, Beamte, Länder und Politiker müssen die demokratische Entscheidung des polnischen Volkes respektieren, die derzeitige Regierung zu ermächtigen, und jeder sollte dies akzeptieren“sagte er”.

Die Zusammenarbeit mit Polen stehe seit jeher im Vordergrund der ungarischen Außenpolitik, sowohl bilateral als auch innerhalb der Visegrad-Gruppierung der Tschechischen Republik, Ungarns, Polens und der Slowakei, sagte Szijjarto und fügte hinzu, dass sich daran in Zukunft nichts ändern werde.

Die Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der V4 liege im strategischen Interesse Ungarns, da sie das Land stärker mache und zu einer gemeinsamen Interessenvertretung der vier Mitglieder innerhalb der EU beitrage, sagte er.

Die Stärkung der V4 sei ein umso wichtigeres Ziel, da die ungarische Regierung erwarte, dass der mitteleuropäische Raum auch in den kommenden Jahren “der Wachstumsmotor in Europa” bleibe, sagte er.

Die politische Zusammenarbeit der vier Mitglieder und der wirtschaftliche Erfolg, den sie gemeinsam erzielen können, können ihre Rolle und Stärke in Europa erheblich stärken, sagte der Minister.

Szijjarto betonte, dass Ungarn und Polen gemeinsame Interessen in der Sicherheitspolitik sowie in Wirtschafts- und Energieangelegenheiten hätten. Bezüglich der geschäftlichen Zusammenarbeit verwies er auf die 492 Millionen Euro teure Kreditlinie, die die ungarische Eximbank zur Unterstützung von Joint Ventures eröffnet habe.

Szijjarto dankte Polen für seinen Beitrag im Rahmen der Zusammenarbeit der Visegrad-Vier zu den Bemühungen Ungarns zum Schutz der Schengen-Grenze der EU während der Flüchtlingskrise.

Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski begrüßte die Unterstützung Ungarns für Polen und fügte hinzu, dass Europa sich mit echten Problemen und nicht mit “Randfragen” befassen sollte.

Er lobte die polnisch-ungarische Freundschaft und Zusammenarbeit innerhalb der V4 und die erfolgreichen ungarisch-polnischen Wirtschafts – und Energieprojekte.

Waszczykowski wies darauf hin, dass sich der bilaterale Handel bisher auf insgesamt 8 Milliarden Euro beläuft, und forderte eine Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen und der Zusammenarbeit bei Infrastrukturprojekten.

Er sagte, seine Gespräche in Budapest hätten auch den Weg für den offiziellen Besuch des polnischen Premierministers in Ungarn nächste Woche geebnet.

Foto: MTI

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