Umfrage: Orbans Vorschläge zur Migration zogen die von Soros vor

Budapest, 12. Oktober (MTI) 6 Uhr Voll 84 Prozent der ungarischen Befragten in einer Umfrage unterstützten die Vorschläge von Premierminister Viktor Orban zur Bewältigung der Flüchtlingskrise, während 13 Prozent ihre Unterstützung für die Vorschläge des Geschäftsmanns George Soros zum Ausdruck brachten, berichtete das Online-Nachrichtenportal 888.hu.
Der Meinungsforschungspartner des Portals KOD Institute habe die Befragten in einer telefonischen Umfrage gebeten, die beiden Vorschläge zum Krisenmanagement zu bewerten, teilte das Portal am Montag mit.
Nach den Fragen von KOD hatte Orban vorgeschlagen, dass, wenn Griechenland die Grenzen vor Migranten nicht schützen könne, diese Aufgabe von den Grenzbehörden der Europäischen Union übernommen werden solle Flüchtlinge, die aus Kriegsgebieten fliehen, sollten von “Wirtschaftsmigranten”, die sich bereits an den griechischen und den italienischen Schengen-Grenzen befinden, getrennt werden, und die EU müsse den Kreis der als “sicher” für Migranten geltenden Länder erweitern, ferner sollten alle EU-Länder ihre Ausgaben für eine gemeinsame Lösung um 1 Prozent erhöhen, so Orbans Vorschlag, Orban drängte außerdem auf Partnerschaft mit Ländern, ohne die die Situation nicht zu kontrollieren sei, und er drängte auch auf die Einführung weltweiter Quoten.
Ganze 84 Prozent äußerten ihre Zustimmung zu diesen Vorschlägen, während 12 Prozent sie ablehnten und 4 Prozent sich nicht entscheiden konnten, sagte 888.hu. Unter den rechten Wählern lag die Zustimmungsrate bei 93 Prozent, in der politischen Mitte bei 85 Prozent und auf der linken Seite bei 63 Prozent, teilte das Portal mit.
Soros hat vorgeschlagen, dass die EU jährlich eine Million Flüchtlinge aufnehmen soll und dass jeder Migrant in den ersten beiden Jahren 15.000 Euro Unterstützung erhalten soll, die EU soll die Unterstützung für Migrantendienste in die Türkei, den Libanon und Jordanien aufbringen und eine gemeinsame EU-Flüchtlingsagentur und ein Grenzschutzdienst einrichten, von Griechenland nach Italien sollen sichere Routen für Flüchtlinge geschaffen werden, um in die EU zu gelangen, und Wirtschaftsakteure sollen hinzugezogen werden, um die wirtschaftliche Integration von Migranten zu unterstützen.
Diese Reihe von Vorschlägen wurde von 13 Prozent der Befragten unterstützt, 79 Prozent lehnten sie ab und 8 Prozent konnten sich nicht entscheiden. Rechts äußerten 90 Prozent ihre Unterstützung für Soros‘Ideen, in der Mitte 76 Prozent und links 66 Prozent, sagte das Portal.
Foto: MTI

