UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution zu COVID-19

Der Sicherheitsrat hat am Mittwoch eine Resolution zu COVID-19 angenommen, in der er eine allgemeine und sofortige Einstellung der Feindseligkeiten in allen auf seiner Tagesordnung stehenden Situationen fordert.
Die Resolution 2532, die die einstimmige Unterstützung der 15 Mitglieder des Rates fand, fordert alle Parteien bewaffneter Konflikte auf, unverzüglich eine dauerhafte humanitäre Pause für mindestens 90 aufeinanderfolgende Tage einzulegen, um eine sichere, ungehinderte und nachhaltige Bereitstellung zu ermöglichen humanitäre Hilfe, Bereitstellung damit verbundener Dienste durch unparteiische humanitäre Akteure und medizinische Evakuierungen.
Es bekräftigt, dass diese allgemeine und sofortige Einstellung der Feindseligkeiten und diese humanitäre Pause nicht für Militäreinsätze gegen den Islamischen Staat (IS), die Al-Qaida- und Al-Nusra-Front sowie alle anderen mit Al verbundenen Einzelpersonen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen gelten -Qaida oder der IS sowie andere vom Sicherheitsrat benannte Terrorgruppen.
In der Resolution wird der UN-Generalsekretär aufgefordert, dazu beizutragen, dass alle relevanten Teile des UN-Systems ihre Reaktion auf die COVID-19-Pandemie beschleunigen, mit besonderem Schwerpunkt auf bedürftigen Ländern, einschließlich solchen, die sich in Situationen bewaffneter Konflikte befinden oder von humanitären Krisen betroffen sind.
Er ersucht den Generalsekretär, Friedenssicherungseinsätze anzuweisen, die Behörden der Gastländer im Rahmen ihrer Mandate und Kapazitäten bei ihren Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie zu unterstützen.
Er ersucht den Generalsekretär und die UN-Mitgliedstaaten, alle geeigneten Schritte zu unternehmen, um die Sicherheit und Gesundheit des gesamten UN-Personals bei UN-Friedenseinsätzen zu schützen und gleichzeitig die Kontinuität der Einsätze aufrechtzuerhalten.
Er erkennt die entscheidende Rolle an, die Frauen bei den Bemühungen zur Bekämpfung von COVID-19 spielen, sowie die unverhältnismäßigen negativen Auswirkungen der Pandemie, insbesondere die sozioökonomischen Auswirkungen, auf Frauen und Mädchen, Kinder, Flüchtlinge, Binnenvertriebene, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen Er fordert konkrete Maßnahmen, um diese Auswirkungen zu minimieren und die volle, gleichberechtigte und sinnvolle Beteiligung von Frauen und Jugendlichen an der Entwicklung und Umsetzung einer angemessenen und nachhaltigen Reaktion auf die Pandemie sicherzustellen.

