Ungar in Toronto wegen Diebstahls großer Mengen von Kupferkabeln verhaftet

Die Polizei von Toronto hat einen 39-jährigen Ungarn im Zusammenhang mit einem Einbruch verhaftet, bei dem Kupferkabel im Wert von rund 10.000 CAD gestohlen wurden, wie die Polizei offiziell mitteilte.
Ungarischer Mann in Toronto verhaftet
Der Verdächtige, der von den Behörden als der Ungar Zsolt Sz. identifiziert wurde, wurde am Sonntag, einen Tag nach dem mutmaßlichen Verbrechen, in Gewahrsam genommen. Die Ermittler sagen, der Einbruch habe sich am Abend des 10. Januar ereignet, als zwei Männer in einem weißen Geländewagen zu einem Geschäftshaus kamen, schreibt HVG.
Die beiden brachen angeblich in das Gebäude ein und erbeuteten eine große Menge an Kupferkabeln, ein Material, das aufgrund seines hohen Wiederverkaufswerts immer häufiger Ziel von Dieben wird.
Die Polizei bestätigte, dass die gestohlenen Kabel einen Wert von etwa 10.000 kanadischen Dollar hatten, was etwa 2,3 Millionen Forint oder 6.200 Euro entspricht. Nach seiner Verhaftung wurde der ungarische Staatsangehörige wegen mehrerer Delikte angeklagt, darunter Einbruch, Diebstahl im Wert von mehr als 5.000 CAD, Besitz von durch Straftaten erlangtem Eigentum und weitere damit zusammenhängende Anklagepunkte.
Er war nicht allein
Während Zsolt Sz. nun in Polizeigewahrsam ist, bleibt sein mutmaßlicher Komplize auf freiem Fuß. Die Polizei von Toronto hat eine kurze Beschreibung des zweiten Verdächtigen veröffentlicht, die besagt, dass er zwischen 20 und 30 Jahre alt sein soll. Zum Zeitpunkt des Vorfalls soll er einen hellen Kapuzenpullover, eine weiße Hose und schwarz-weiße Schuhe getragen haben.
Die Ermittler schließen nicht aus, dass die beiden Männer bereits in andere ähnliche Einbrüche in der Gegend verwickelt waren. Daher bittet die Polizei die Öffentlichkeit dringend um Hinweise, die bei der Suche nach dem verbleibenden Verdächtigen helfen oder den Fall weiter aufklären könnten.
Kupferdiebstahl ist in Kanada in den letzten Jahren zu einem immer größeren Problem geworden und verursacht erhebliche finanzielle Schäden für Unternehmen und Infrastruktur. Die Behörden sagen, dass sie solche Verbrechen ernst nehmen, insbesondere wenn organisierte Gruppen und Wiederholungstäter beteiligt sein könnten.

