Ungarisch-deutscher ehemaliger Diplomat im Verdacht, für China in der EU zu spionieren

Im Fall von drei europäischen Diplomaten, die im Verdacht stehen, für China spioniert zu haben, läuft eine Untersuchung, einer von ihnen ist ein ungarisch-deutscher Staatsbürger und leitender Diplomat, der für die Europäische Kommission und den Europäischen Auswärtigen Dienst, den diplomatischen Dienst des Blocks, tätig war.
Die Washington Post Sagt – basierend auf deutschen Quellen, dass die Polizei bereits eine durchsucht hatTeilungen und Büros in Deutschland (in Berlin, Baden-Württemberg, und Bayern) und Brüssel Markus Schmitt, ein Sprecher der Bundesanwaltschaft Deutschlands, fügte hinzu, dass es bisher keine Festnahmen gegeben habe, sondern der Belgier Die Staatsanwaltschaft lehnte eine Stellungnahme ab.
Die Washington Post Sagt, dass die Untersuchung zu einem Zeitpunkt erfolgt, an dem Bedenken geäußert werden
eines expandierenden chinesischen Spionagenetzwerks im Herzen der Europäischen Union.
Des Weiteren werden Auch europäische Länder stehen unter dem Druck der Trump-Regierung, die Dienste des chinesischen Technologieriesen Huawei nicht in Anspruch zu nehmen, während dieser sein 5G-Netzwerk auf dem Kontinent einführt. Das liegt daran, dass die Amerikaner sagen, dass die chinesische Regierung die Ausrüstung des Unternehmens zum Ausspähen und Stören der Infrastruktur nutzen kann. Natürlich bestritt Huawei solche Vorwürfe.
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Naturgemäß konzentriert sich die aktuelle Untersuchung auf den ungarndeutschen Staatsbürger Gerhard Sabathil, einen hochrangigen EU-Diplomaten, der viele wichtige Posten in den Institutionen der europäischen Gemeinschaft innehatte, so arbeitete er beispielsweise für die Europäische Kommission und den Europäischen Auswärtigen Dienst, den diplomatischen Dienst des Blocks, außerdem wurde er ernannt
Botschafter der Gemeinschaft in Südkorea im Jahr 2015.
2016 wurde er abberufen, da ihm die Sicherheitsfreigabe entzogen wurde, schließlich verließ er 2017 die Diplomatie und schloss sich der europäischen Lobbyfirma Eutop an, zu ihren Auftraggebern zählt das Münchner Unternehmen die Deutsche Telekom und British American Tobacco, dem Verdacht zufolge übergab er ab 2017 Informationen an einen chinesischen Offizier.
Es gibt zwei weitere Verdächtige, die dem Vorwurf zufolge
Tätigkeit unter Herrn Sabathil in der Agentenkette.
Sie arbeiten auch für zwei verschiedene Lobbyfirmen. “Offensichtlich hat China seine Präsenz in Europa verstärkt, daran besteht kein Zweifel, weder in Qualität noch in Quantität„sagte Philippe Le Corre, leitender China-Forscher an der Harvard Kennedy School und Co-Autor des Buches von 2016 Chinas Offensive in Europa.
Herr Le Corre fügte jedoch hinzu, dass eine solche Untersuchung, die sich gegen einen hochrangigen Diplomaten der EU richtete, noch nie zuvor stattgefunden habeDer europäische diplomatische Dienst erklärte, dass er alles unternehme, um seine Daten und Mitarbeiter sowohl vor menschlichen als auch Cyber-Bedrohungen zu schützen.

