Ungarische MOL hat eine bedeutende Menge an Erdgasreserven entdeckt

Ein Konsortium unter der Führung von Mol Pakistan hat zum zweiten Mal innerhalb von 18 Monaten bedeutende Erdgasreserven in Pakistan entdeckt, teilte das Unternehmen am Freitag gegenüber MTI mit.
Der Erklärung zufolge befindet sich das Bohrloch Bilitang-1 in der pakistanischen Provinz Khyber Pakhtunkhwa im Bezirk Kohat. Tests haben ergeben, dass sie etwa 5.000 Barrel Öläquivalent pro Tag produziert. Der Anteil von Mol beläuft sich auf 8,4 Prozent der Produktion, was etwa 400 Barrel pro Tag zusätzlich zur Produktion des Konzerns entspricht, schrieb die Ungarische Nachrichtenagentur.
Die Bohrungen begannen im August 2025, gefolgt von seitlichen Bohrungen, um besseres Reservoirgestein zu erreichen. Die Bohrung erreichte eine Tiefe von mehr als 4.000 Metern und wurde mit etwa 26,5 Millionen Standardkubikfuß pro Tag (MMSCFD) Erdgas getestet – das entspricht etwa 5.065 Barrel Öläquivalent pro Tag.

Die Bedeutung der Entdeckung spiegelt die der Gasbohrung Razgir-1 wider, die im August 2024 bekannt gegeben wurde, heißt es in der Erklärung.
Zsolt Ádám László, Vorstandsvorsitzender von Mol Pakistan, sagte: “Unsere Spezialisten haben diese technisch komplexe und tiefe Erkundungsbohrung erfolgreich durchgeführt. Dieser zweite große Gasfund innerhalb von 18 Monaten bestätigt, dass unser Engagement und unsere Anpassungsfähigkeit selbst in einem reifen Gebiet, das seit 27 Jahren erforscht wird, zu beachtlichen Ergebnissen führen können.” Er bezeichnete die neue Bohrung als einen weiteren wichtigen Meilenstein für Mol Pakistan, der neue Möglichkeiten im TAL-Block eröffnet.

Mol Pakistan, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Mol Group, ist seit 1999 – also seit 27 Jahren – in dem Land tätig und beschäftigt etwa 500 Spezialisten. Das Unternehmen ist an drei Blöcken beteiligt und fungiert als Betreiber der Blöcke TAL und Margalla. Ihre Joint-Venture-Partner sind die staatlichen pakistanischen Öl- und Gasunternehmen OGDCL, PPL, POL und GHPL.
Mol Pakistan leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiesicherheit des Landes und spielt mit einem Anteil von etwa 6 Prozent an der gesamten Kohlenwasserstoffproduktion eine Schlüsselrolle im internationalen Portfolio der Gruppe. Die Kohlenwasserstoffe werden vor Ort verkauft, so die Erklärung weiter.
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