Ungarische Nettolöhne sind mit durchschnittlich 589 Euro noch sehr niedrig

Budapest, 20. März (MTI) – Der durchschnittliche Bruttolohn in Ungarn stieg im Januar um jährlich 10 Prozent auf 273.822 Forint (886 EUR), teilte das Statistische Zentralamt (KSH) am Montag mit.
Die Nettolöhne wuchsen am gleichen Ort wie die Bruttolöhne und stiegen ebenfalls um 10 Prozent auf 182.100 Forint (589 EUR).
KSH stellte fest, dass die Löhne durch einen höheren Mindestlohn sowie Lohnerhöhungen für Sozialdienste, Gesundheitspersonal und Staatsbedienstete im Kultursektor erhöht wurden.
Ohne die 189.800 Ungarn in Pflegearbeitsprogrammen stieg der durchschnittliche Bruttolohn um 9,8 Prozent auf 288.152 Forint, während der Nettolohn ebenfalls um 9,8 Prozent auf 191.620 Forint stieg.
Vollzeitbeschäftigte Pflegekräfte verdienten im Monatsdurchschnitt brutto 80.094 Forint, 1,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
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Rechnet man mit einem Zwölfmonats-VPI im Januar von 2,3 Prozent, stiegen die Reallöhne um 7,5 Prozent.
Die regulären Bruttolöhne stiegen um 10,3 Prozent auf 261.945 Forint.
Ohne Pflegekräfte stiegen die Bruttolöhne im Unternehmenssektor im Jahresvergleich unterdurchschnittlich um 9,0 Prozent und die regulären Löhne in der Branche stiegen um 9,3 Prozent.
Auch ohne Pflegekräfte stiegen die Bruttolöhne im öffentlichen Sektor im Jahr bis Januar um 12,2 Prozent, einschließlich einer Erhöhung der regulären Löhne um 12,6 Prozent.

