Ungarische Schulbücher werden für die umfassende Behandlung der jüdischen Geschichte und des Holocausts gelobt

Ein aktueller Bericht des internationalen Forschungsinstituts IMPACT-se (Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education) hebt hervor, dass Ungarns öffentliche Schulbücher die jüdische Geschichte, den Holocaust und den israelisch-palästinensischen Konflikt ausführlich behandeln.
Dem Bericht zufolge stellen die Schulbücher das jüdische Leben und Erbe positiv dar und betonen die historischen Verbindungen zwischen dem Judentum, Israel und Ungarn sowie den jüdischen Beitrag zur ungarischen Gesellschaft. Jüdische Gemeinden werden auch in die nationale Geschichte integriert, einschließlich der Teilnahme an der Revolution von 1848-49.
Die Aufklärung über den Holocaust wird als umfangreich und einfühlsam beschrieben, mit Zeugnissen von Überlebenden und Primärquellen. Der Antisemitismus wird anhand historischer Beispiele wie der Tiszaeszlár-Blutverleumdung untersucht. Die Berichterstattung über den israelisch-palästinensischen Konflikt ist Berichten zufolge ausgewogen, zeigt mehrere Perspektiven auf und verweist auf Ereignisse wie die Vertreibung der Juden aus den arabischen Ländern.
Der Bericht bewertete die Schulbücher anhand der UNESCO-Standards für Frieden und Toleranz und gibt Empfehlungen für die weitere Verbesserung der integrativen historischen Bildung. Marcus Sheff, CEO von IMPACT-se, lobte den Lehrplan für seine “genaue und gesunde Darstellung des jüdischen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart”.




