Ungarischen Militärs fehlen Sanitätsoffiziere

Budapest, 2. Mai (MTI) – Aufgrund des Mangels an Sanitätsoffizieren haben die ungarischen Streitkräfte Schwierigkeiten, Operationen, auch in Auslandsmissionen, angemessen medizinisch zu unterstützen, sagte die Tageszeitung Magyar Id k am Montag unter Berufung auf Militärbeamte.
Etwa die Hälfte der Stellen als medizinischer Beamter sei vakant und die im Personal tätigen Ärzte seien in der Regel älter als 35 Jahre, heißt es in der Zeitung unter Berufung auf die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Konferenz.
Um medizinische Dienste in Auslandseinsätzen leisten zu können, müsse die ungarische Armee häufig leitendes medizinisches Personal aus dem Zentralkrankenhaus der Armee ausleihen oder die Einsatzdauer bei diesen Einsätzen verkürzen, heißt es in der Zeitung unter Berufung auf Oberst Katalin Meglecz.
Oberst Zoltán Vekerdi, amtierender medizinischer Chef der Armee, sagte der Zeitung, dass höhere Löhne und ein Karrieremodell, das eine langfristige Planung ermöglicht, die einzige Chance seien, den Mangel zu beheben, und drängte auf eine entsprechende Entscheidung unverzüglich.
Nach Angaben des Papiers wurde ein entsprechendes Vorhaben von der Führung der Streitkräfte genehmigt und wird nun auf Ministerebene behandelt.

