Ungarischer Europaabgeordneter: Neue Welle von Migranten aus der Türkei muss verhindert werden

Die Ankunft von bis zu einer Million Migranten an der ungarischen Südgrenze müsse mit allen Mitteln verhindert werden, sagte der regierende Fidesz-Christdemokraten-Europaabgeordnete Tamás Deutsch am Donnerstag.

Die jüngsten Entwicklungen in Syrien geben Anlass zur Sorge, auch die einseitige Militäraktion der Türkei, sagte Deutsch in Straßburg gegenüber MTI “Aber wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass Ankara Bietet ein Element der Stabilität in der Region„”, fügte er hinzu.

Es könnte sich für Europa als tragisch erweisen, wenn das Gleichgewicht der Region gestört wird, sagte er.

“Die Türkei ist an die Grenzen ihrer Kapazität gestoßen Millionen von Migranten und Flüchtlingen zu betreuen„”, sagte Deutsch.

“Wenn es darum geht, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen… Wenn Ankara nicht in der Lage wäre, Flüchtlinge und Migranten sicher nach Syrien zurückzuführen, könnte eine neue Welle von Migranten in die Europäische Union über den Westbalkan ausgelöst werden”, sagte er “Ungarn wäre dann der erste EU-Mitgliedstaat, der sich der Welle von Migranten stellen würde”, fügte er hinzu.

Deutsch sagte, “in dieser wichtigen Frage” habe die EVP-Fraktion um eine einheitliche Position gebeten, und die ungarischen Mitglieder der EVP-Delegation hätten ordnungsgemäß im Einklang mit dem Rest der Fraktion abgestimmt, fügte er hinzu.

“Wir haben die ungarische nationale Position während der Diskussionen und der Vorbereitung des Bestimmungstextes konsequent vertreten”, sagte er.

“Wir haben keinen Änderungsantrag unterstützt, der zur Entwicklung einer weiteren Flüchtlingskrise an der Südgrenze der EU hätte beitragen können”, fügte er hinzu.

Während die EVP die militärischen Operationen der Türkei im Nordosten Syriens verurteilte, gab sie kürzlich eine Erklärung ab, in der sie auch sagte: “Während wir uns weiterhin für die Einheit, Souveränität und territoriale Integrität Syriens einsetzen, erkennen wir auch die Bedenken der Türkei hinsichtlich ihrer Südgrenzen an. Diese Bedenken können jedoch nur durch einen echten politischen Dialog ausgeräumt werden. Dies kann nur durch einen politischen Übergang erreicht werden, bei dem alle syrischen Parteien in den von den Vereinten Nationen geführten Genfer Prozess einbezogen werden”

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