Ungarischer UKW in Gesprächen mit österreichischen Beamten über Schritte zur Verschärfung der Grenzkontrollen

Ungarns Außenminister traf sich mit Führern österreichischer Städte Entlang der Grenze zwischen Ungarn und Österreich und ihre Pläne zur Einführung von Grenzbeschränkungen erörtert.
Bei dem Treffen in Gy,r in Westungarn versicherte der Minister den Stadtoberhäuptern, dass er alles tun werde, um dies sicherzustellen “die aktuelle Situation wird beruhigend gelöst”(laut einer Erklärung des Ministeriums.
Szijjártó wird weiter nach Eisenstadt reisen, wo er Hans Niessl, Gouverneur des österreichischen Landes Burgenland, zu Gesprächen zum gleichen Thema treffen wird.
Der Minister werde in Wien Gespräche mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Heinz-Christian Strache und Außenministerin Karin Kneissl führen, hieß es in der Erklärung.
Die Überfahrt mit dem Auto nach Österreich sei an 29 der 39 Grenzübergangsstellen weiterhin uneingeschränkt möglich, während die Überfahrtsmöglichkeiten an den verbleibenden zehn Stellen nächste Woche von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe besprochen würden, sagte Szijjártó nach dem Treffen auf einer Pressekonferenz.
Ungarn habe Maßnahmen zur Verhinderung illegaler Einreise ergriffen, sagte er und bestand darauf, dass Österreich an seinen Grenzen keine weiteren Beschränkungen einführen müsse.
Der Außenminister sagte, dass die beiden Länder EU-Mittel für den Bau von fünf zusätzlichen Grenzübergangsstellen gewonnen hätten, an denen derzeit Vorbereitungen für eine Eisenbahnverbindung liefen.
Niessl stellte fest, dass derzeit die Umsetzung von 27 Grenzübergangsprojekten im Wert von 57 Millionen Euro im Gange sei.
Ausgewähltes Bild: Gergely Botár/kormany.hu

