Ungarn schlägt obligatorische medizinische Untersuchungen für Asylbewerber vor

Budapest, 29. September (MTI) – Personalminister Zoltan Balog hat dem Parlament einen Gesetzentwurf vorgelegt, der das Gesundheitsgesetz ändern würde, indem er es dem Chefarzt ermöglicht, Asylbewerbern in Krisenzuständen aufgrund von Massenmigration oder Gesundheit ärztliche Untersuchungen anzuordnen Krisen.
Im Falle einer Verabschiedung würde der Ort der Tests von der Einwanderungsbehörde festgelegt.
Laut Gesetzentwurf soll die Überprüfung in der im ungarischen Grenzrecht definierten Transitzone erfolgen, wenn dort der Migrant Asyl beantragt, vor der Einreise muss der Migrant einen Nachweis über die bestandene ärztliche Untersuchung vorlegen.
Der Gesetzentwurf sieht außerdem vor, dass bei Gesundheitskrisen die Kosten für Behandlungen, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden, aus öffentlichen Mitteln getragen werden.
Balog sagte, die Lage im Bereich der öffentlichen Gesundheit Ungarns sei derzeit stabil, aber die Massenmigration habe Maßnahmen gefordert, die die Bewältigung der Krise erleichtern, wie etwa die vorgeschlagenen Änderungen des Gesundheitsgesetzes.
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