Ungarn schließen seit 2013 massenhaft Bankkonten

Budapest, 2. April (MTI) – In den letzten zwei Jahren haben ungarische Privatpersonen über 430.000 Bankkonten geschlossen, teilte die Geschäftszeitung Vilaggazdasag am Donnerstag mit.

Allein im Jahr 2014 sank die Zahl der Privatbankkonten um 282.000. Der Trend lässt sich auf die Zölle zurückführen, die auf Finanztransaktionen erhoben wurden und nach Angaben der Zentralbank einen Anstieg der Bankgebühren auslösten. Die Transaktionssteuer wurde Anfang 2013 eingeführt.

Unter Berufung auf Experten hieß es in dem Papier, dass viele Kontoinhaber, die mehr als ein einziges Konto hatten, diejenigen schlossen, die sie seltener nutzten. Darüber hinaus sollen viele Rentner von der Rentenzahlung per Banküberweisung auf Bargeld umgestiegen sein.

Dadurch sei das Bargeld von Privatpersonen in den vergangenen zwei Jahren um 32 Prozent gestiegen, hieß es in dem Blatt.

Foto: Pixabay

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