Ungarn und Polen diskutieren Pläne zur Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen

Warschau (MTI) – Alle politischen Voraussetzungen für den Ausbau der ungarisch-polnischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen seien gegeben, sagte Laszlo Szabo, Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten und Handel, am Freitag in Warschau gegenüber MTI.

Nach Gesprächen in Warschau und Krakau über wirtschaftliche Zusammenarbeit und Energiesicherheit stellte Szabo fest, dass sich der wechselseitige Handel zwischen 2003 und 2013 verdreifacht habe und der Umsatz ein leichtes ungarisches Defizit aufweise.

Der Staatssekretär fügte jedoch hinzu, dass Ungarn in Polen doppelt so viel Kapital investiert habe wie die Polen in Ungarn.

Die polnischen Unterhändler begrüßten, dass Ungarn die Gaslieferungen an die Ukraine wieder aufgenommen habe, sagte Szabo.

Beide Seiten betonten die Notwendigkeit, weitere Fortschritte bei der Einrichtung eines Nord-Süd-Energiekorridors zu erzielen, sagte er.

Unter Berufung auf vorläufige Zahlen teilte die ungarische Botschaft in Warschau mit, dass der bilaterale Handelsumsatz im vergangenen Jahr 7 Milliarden Euro überschritten habe.

Nach Angaben des ungarischen Statistischen Zentralamts ist Polen Ungarns sechstgrößter Handelspartner.

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