Ungarns BIP-Wachstumsprognose erneut angehoben

Die Europäische Kommission hat ihre Prognose für das BIP-Wachstum in Ungarn in diesem Jahr in einer am Donnerstag veröffentlichten Herbstprognose auf 7,4 Prozent angehoben.
 
Die Prognose wurde in einer im Juli veröffentlichten Prognose von 6,3 Prozent angehoben. Die Kommission sagte außerdem, dass steigende Produktionskosten die Inflation hoch hielten. Sie geht davon aus, dass der harmonisierte Verbraucherpreisindex im vierten Quartal 2021 aufgrund von Preiserhöhungen nach der Wiedereröffnung der Wirtschaft und globalen Rohstoffpreissteigerungen seinen Höhepunkt bei 6,7 Prozent erreichen wird.

Die EG prognostiziert für 2022 eine Wachstumsrate von 5,4 Prozent und liegt damit auf dem Niveau ihrer Sommerprognose.

Im Jahr 2023 verlangsamt sich das Wachstum auf 3,2 Prozent, da die Produktion nahe an ihrem Potenzial zurückkehrt und die politische Unterstützung schrittweise zurückgezogen wird.

In der vergangenen Woche senkte Ungarns Finanzministerium vor dem Hintergrund höherer Energiepreise, Inflationsdruck und der Auswirkungen der vierten Pandemiewelle seine Prognose für das BIP-Wachstum in diesem Jahr von 7-7,5 Prozent auf 6,8 Prozent.

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