Ungarns kulturelles Balassi-Institut fusionierte mit dem Außenministerium

Budapest, 16. August (MTI) – Ungarns kulturelles Balassi-Institut wird mit Wirkung zum 31. August abgewickelt und als dessen Rechtsnachfolger in das Außenministerium aufgegangen, berichtete das Amtsblatt Magyar Közlöny am Dienstag.

Im Einklang mit einem Regierungsbeschluss zur Kultur – und Wissenschaftsdiplomatie werden die für auswärtige Angelegenheiten und Kultur zuständigen Minister ein 11-köpfiges beratendes Gremium betreiben, das über die strategischen Ausrichtungen der Kulturdiplomatie entscheidet und deren Effizienz verbessert Das Gremium wird Vorschläge zu den langfristigen Aufgaben und Mitteln zur Förderung der ungarischen Kultur im Ausland unterbreiten, so Magyar Közlöny.

Bei einem Treffen mit Leitern ungarischer Institute im Ausland am 6. Juli sagte Außenminister Péter Szijjártó, dass das Balassi-Institut unter der Schirmherrschaft des Außenministeriums mit der gleichen Personalstärke wie derzeit weiterarbeiten werde.

Im Einklang mit dem am Dienstag veröffentlichten Regierungsbeschluss wird die Regierung ein Balassi Bálint-Stipendienprogramm starten, um Ausbildung und Forschung in Hungarologie, ungarischer Sprache und Kulturwissenschaften zu unterstützen und Entwicklungen auf diesem Gebiet zu fördern.

Das Balassi-Institut, das zur Überwachung des Betriebs ungarischer Kulturinstitute auf der ganzen Welt gegründet wurde, hat mehrere Sprachkurse organisiert und war für die Auszahlung von Stipendien verantwortlich. Das Institut war in 24 Städten wie New York, Neu-Delhi, Kairo, Helsinki, London und Warschau vertreten.

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