Ungarns Staatsschuldenquote sank

Die Staatsverschuldung Ungarns sank am Ende des vierten Quartals auf 78,2 Prozent des BIP, wie eine erste Lesung der von der Ungarischen Nationalbank (NBH) am Freitag veröffentlichten Daten zeigt.

Die Quote sank von 80,3 Prozent am Ende von Q3 und 80,0 Prozent Ende 2020. Das Finanzministerium hatte prognostiziert, dass die Schuldenquote zum Jahresende 79,9 Prozent erreichen würde.

Die Verfassung Ungarns sieht vor, dass die Staatsverschuldung zum Jahresende im Verhältnis zum BIP sinken muss, bis die Quote 50 Prozent erreicht. Die Staatsschuldenquoten entsprachen der Regel, bis die Pandemieausgaben die Quote im Jahr 2020 um fast 15 Prozentpunkte erhöhten.

In absoluten Zahlen erreichte Ungarns Bruttostaatsverschuldung Ende 2021 41.303 Milliarden Forint (116,0 Mrd. EUR) und stieg damit von 37.462 Mrd. EUR Ende 2020 an.

Die NBH-Daten zeigen den gesamtstaatlichen Nettofinanzierungsbedarf in der Annäherung an den Gesamtstaat 936 Mrd. Q4, entsprechend 12,3 Prozent des vierteljährlichen BIP Für das Gesamtjahr betrug der Nettofinanzierungsbedarf 3.980 Mrd. Forint, was 7,3 Prozent des BIP entspricht.

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