Wichtige Budapester Brücke wird bald erneuert – Planungsprozess beginnt

Der Zustand der Petőfi-Brücke verschlechtert sich von Jahr zu Jahr, was das Budapester Verkehrszentrum (BKK) dazu veranlasst, die vorbereitenden Arbeiten für die Modernisierung der Brücke zwischen 2021 und 2023 abzuschließen. Am 24. Februar 2026 genehmigte die Budapester Stadtverordnetenversammlung die Finanzierung der ersten Phase des Planungsprozesses – die Erstellung der Genehmigungsunterlagen und die Einholung der erforderlichen Genehmigungen.

Das Plenum der Stadtverordnetenversammlung billigte am folgenden Tag die Ausschreibung dieser Planungsaufgaben und ebnete damit den Weg für eine Entscheidung über den Umfang der Renovierung und die detaillierten Pläne, die voraussichtlich im Herbst 2027 erfolgen wird.

Flexible Optionen für die Renovierung

Eine umfassende strukturelle Überholung der Petőfi-Brücke, die auf die Budapester Finanzen zugeschnitten ist, könnte gemäß einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom November 2025 in mehreren Phasen erfolgen. Sobald die Genehmigungspläne und die Kosten klar sind, müssen die Stadtoberhäupter bis zum Herbst 2027 eine vollständige Erneuerung gegen Teilmaßnahmen abwägen, selbst wenn sich die geschätzten 40-45 Milliarden Forint (85-95 Millionen Pfund) für eine vollständige Sanierung als schwer fassbar erweisen. Wesentliche Eingriffe würden trotzdem durchgeführt.

Jahre der Vorbereitung

Die Planung ist seit 2021 stetig vorangeschritten. Bis 2023 wurden Studien und Inspektionen abgeschlossen und die BKK bereitete die Ausschreibungsunterlagen vor. Die Mittel für die Beschaffung tauchten im städtischen Haushalt 2026 auf, besiegelt durch den gestrigen Pakt zwischen der BKK und der Stadtverwaltung.

Major Budapest bridge Petőfi bridge to be modernised
Foto: FB/BKK

Strategische Phaseneinteilung

Die BKK wird nun eine vollständige Sanierung auf Genehmigungsniveau planen. Danach kann Budapest je nach Kassenlage und eventueller staatlicher Unterstützung zwischen einer reinen Konservierung oder einer umfassenden Modernisierung wählen. Dieser Zeitplan ermöglicht einen schnellen Baubeginn, wenn die Mittel zur Verfügung stehen, und verhindert so Verkehrsbehinderungen und eskalierende Kosten durch weiteren Verfall. Die genauen Planungskosten werden nach der Ausschreibung bekannt gegeben.

Überfällige Modernisierung

Eine umfassende Modernisierung ist seit Jahrzehnten überfällig: Die letzten größeren Arbeiten fanden 1979-80 statt, gefolgt von Teilreparaturen 1996 und Plattenreparaturen 2013-14 aufgrund von Korrosion durch eindringendes Wasser. Da die Donaubrücken alle 30-35 Jahre erneuert werden müssen, steht die Petőfi ganz oben auf der Prioritätenliste der BKK und der Budapester Straßenverwaltung, denn ihre Stahlkonstruktion, der Beton, die Fahrbahn, die Geländer und die Gehwege sind allesamt marode. Die Gesamtkosten, die auf 40-45 Milliarden Forint brutto geschätzt werden, hängen von den detaillierten Plänen, der Inflation, dem Material und den Arbeitskräften ab. Dies unterstreicht die wirtschaftlichen Gründe für ein schnelles Eingreifen, wobei die Ausschreibungen für die Auftragnehmer für den Herbst 2028 vorgesehen sind und die Arbeiten möglicherweise 2029 beginnen.

Das Erbe der Budapester Brücke

Die Hauptstadt kennt sich mit groß angelegten Brückensanierungen gut aus: Die Kettenbrücke wurde in nur 25 Monaten zwischen 2021 und 2023 wiedergeboren und erstrahlte zum 150. Jahrestag der Wiedervereinigung der Stadt in neuem Glanz. Da die Brücken alle drei Jahrzehnte überholt werden müssen, sollte Budapest alle zehn Jahre eine in Angriff nehmen – was die Petőfi-Brücke dringend erforderlich macht, und die Árpád-Brücke ist als nächstes an der Reihe.

Stadträte der Fidesz, der Oppositionspartei in Budapest, warnten im November, dass sich die Brücke in einem schlechten Zustand befindet. Sie teilten auch Bilder, die zeigten, wie der Fleck bereits einen Großteil der Struktur weggefressen hatte.

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