Zukünftiger Sicherheits- und Verwaltungsbeamter des Peto Institute

Budapest, 2. Juli (MTI) – Die Änderung des Hochschulgesetzes, die die Unterstellung des Peto-Instituts für konduktive Bildung unter staatliche Leitung vorsieht, wird die langfristige Finanzierung des Instituts sicherstellen, sagte ein Regierungsbeamter heute.

Bence Retvari, Staatssekretär im Ministerium für Ressourcen, sagte auf einer Pressekonferenz vor dem Peto-Institut in Budapest, das weltweit für seine Arbeit für Kinder mit Lokomotivstörungen bekannt ist, dass dies eine Grundpflicht für alle ungarischen Regierungen sei die Bedingungen für die Ausübung der Bildungs- und Entwicklungsarbeit des Peto-Instituts zu gewährleisten.

“Das ist ein Hungaricum: Das Institut verwendet eine Methode, die in vielen Ländern der Welt anerkannt ist”, sagte Retvari.

Das Budget des Peto-Instituts belief sich in der Vergangenheit auf insgesamt 1,5 bis 2 Milliarden Forint (4,8-6,4 Mio. EUR).Die Unterstellung des Instituts unter staatliche Leitung werde nach der Unsicherheit in den letzten Jahren die Verfügbarkeit dieser Mittel gewährleisten, sagte er und fügte hinzu, dass das Parlament am Freitag über die Änderungen abstimmen werde und diese ab September in Kraft treten könnten.

Er sagte, das Institut sei in langfristige Rechtsstreitigkeiten und finanzielle Schwierigkeiten verwickelt gewesenEine öffentliche Stiftung, die als Vermittler zwischen Staat und Institut fungierte, habe Ressourcen abgezogen und Streitigkeiten erzeugt, fügte er hinzuDank der Gesetzesänderung könnten diese Bedenken sicher in die Vergangenheit gelegt werdenfügte er hinzu.

Franz Schafhauser, der Rektor des Peto-Instituts, sagte auf der Pressekonferenz, dass der Senat des Instituts den Änderungsvorschlag begrüße. Er sagte, sie planten keine Entlassung von Dirigenten, deren Zahl derzeit etwa 300 beträgt.

Die oppositionellen Sozialisten äußerten daraufhin ihre Besorgnis über die geplante staatliche Leitung des Instituts.

“In der Fidesz-Sprache bedeutet Schutz, dem verstaatlichten Institut alle Vermögenswerte ‘zurückzunehmen’, zunächst seine “Eigenschaften”, die von den Kumpanen von Ministerpräsident Viktor Orban beäugt werden”, sagte Lajos Korozs, ein hochrangiger Parteifunktionär.

Timea Szabo, Co-Vorsitzende der Partei Gemeinsamer Dialog für Ungarn (E-PM), sagte, der Grund für die Umwandlung des Instituts in eine staatliche Hochschule sei unklar, da es bisher zu 90 Prozent staatlich finanziert worden sei. Szabo äußerte sich besorgt über die Aussichten für die Ausbildung von Dirigenten und die Wahrscheinlichkeit von Entlassungen.

Foto: www.peto.hu

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