3-Jähriger stürzt in Ungarn aus dem Fenster und erleidet schwere Kopfverletzungen

Ein dreijähriges Kind erlitt eine schwere Kopfverletzung, nachdem es in der westungarischen Stadt Sopron aus einem Fenster im ersten Stock gestürzt war, wie die Magyar Gyermekmentő Alapítvány (Ungarische Stiftung zur Rettung von Kindern) mitteilte.
Kind mit dem Flugzeug ins Krankenhaus gebracht
Die Stiftung berichtete auf Facebook, dass ihre Einheit in Győr kürzlich bei der Behandlung eines kleinen Jungen half, der aus einem Wohnungsfenster gestürzt war. Der Dreijährige erlitt bei dem Unfall eine schwere Schädelverletzung.
Nach Informationen von RTL Híradó wurde das Kind mit einem Rettungsflugzeug ins Krankenhaus gebracht. Trotz der Schwere der Verletzungen ist der Junge derzeit in einem stabilen Zustand.
Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge am Dienstag, aber die Rettungsstiftung machte den Fall erst einige Tage später bekannt, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen und ähnliche Unfälle zu verhindern.
Rettungsstiftung warnt Eltern
In ihrer Erklärung betonte die Magyar Gyermekmentő Alapítvány, dass sie bereits mehrere ähnliche Vorfälle gemeldet hat und es daher für wichtig hält, die Eltern an die Risiken zu erinnern.
Der Organisation zufolge sind kleine Kinder in der Lage, an Stellen zu klettern, die Erwachsene nicht erwarten. Sie bauen oft behelfsmäßige “Türme” aus Möbeln und anderen Gegenständen und haben in einem so jungen Alter typischerweise noch kein Gefühl für Gefahren.
Aus diesem Grund empfiehlt die Stiftung, in Kinderzimmern, die sich in oberen Stockwerken befinden, abschließbare Fenstermechanismen einzubauen, um das Risiko von Stürzen zu verringern.
Polizei leitet Ermittlungen ein
Die ungarische Polizei bestätigte gegenüber RTL Híradó, dass im Zusammenhang mit dem Vorfall ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Die Behörden haben noch keine weiteren Einzelheiten zu den Umständen des Sturzes bekannt gegeben.
Kinderschutzorganisationen in Ungarn warnen regelmäßig davor, dass es jedes Jahr zu Fensterstürzen kommt, in die kleine Kinder verwickelt sind, insbesondere in den wärmeren Monaten, wenn die Fenster häufiger offen stehen.
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