58 Kinder evakuiert, nachdem ein Mann in Budapest mit einem Messer in einen Kindergarten eingedrungen ist

Am Freitagnachmittag kam es im 15. Bezirk von Budapest zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem ein 41-jähriger Mann mit einem Messer bewaffnet den Spielplatz eines örtlichen Kindergartens betreten hatte. Dank der schnellen Koordination zwischen dem Budapester Polizeipräsidium (BRFK) und dem ungarischen Zentrum für Terrorismusbekämpfung (TEK) konnten alle 58 Kinder und 13 Mitarbeiter unverletzt evakuiert werden.

71 Personen wurden erfolgreich aus dem Kindergarten evakuiert

Nach Angaben der Polizei erhielten die Behörden früher am Tag Informationen über einen Mann, der ein Messer in der Nähe trug. Nachdem sie ihn gegen 12:30 Uhr ausfindig gemacht hatten, sahen die Beamten, wie der Verdächtige den Hof des reformierten Kindergartens Forrás betrat. Das Gebiet wurde sofort gesichert, und die Spezialeinheiten der TEK wurden zum Tatort entsandt.

In einer sorgfältig durchgeführten Rettungsaktion wurden die Kinder aus dem Gebäude gebracht und in eine nahe gelegene Kirche in Sicherheit gebracht. In einigen Fällen,

gaben die Beamten die Kinder durch die Fenster hinaus, um sicherzustellen, dass die Evakuierung so schnell und ruhig wie möglich vonstatten ging.

Die Beamten betonten, dass die Kinder trotz der alarmierenden Situation nicht in unmittelbarer Gefahr waren und dass niemand bei dem Vorfall zu Schaden gekommen ist.

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Der reformierte Kindergarten von Forrás. Foto: Facebook/Rákospalotai Forrás Református Óvoda

Der Verdächtige kooperierte, nachdem er angesprochen wurde

In der Zwischenzeit nahm ein TEK-Unterhändler das Gespräch mit dem bewaffneten Mann auf. Nach fortgesetzter Kommunikation kooperierte der Verdächtige, legte das Messer nieder und übergab sich den Einsatzkräften. Er wurde vor Ort in Handschellen gelegt und zur Befragung in Polizeigewahrsam genommen.

Die Behörden haben noch keine weiteren Einzelheiten über den Mann, seine Motive oder seinen Zustand zum Zeitpunkt des Vorfalls bekannt gegeben. Sein offizielles Verhör und seine juristische Beurteilung sind derzeit im Gange.

Das BRFK lobt das schnelle Handeln der Beamten und des TEK-Personals und stellt fest, dass ihre Zusammenarbeit eine friedliche Lösung für ein Szenario gewährleistet hat, das sich weitaus gefährlicher hätte entwickeln können.

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