Deutscher Ehemann in Ungarn erstochen, Frau kämpft um ihr Leben

Die ungarische Polizei hat einen deutschen Mann nach einem brutalen Messerangriff auf ein deutsches Ehepaar in Ungarn verhaftet.

Nach Angaben von Infostart wurde der Angriff kurz nach Mittag am Mittwoch gemeldet. Die Polizei fand den 66-jährigen Ehemann tot im Haus der Familie in Pacsa, einem Dorf im Komitat Zala. Seine 70-jährige Frau wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und sofort operiert.

Die Polizeisprecherin Veronika Sznopek sagte, dass die Beamten einen Haftbefehl gegen einen 63-jährigen deutschen Staatsangehörigen erlassen haben, der am Donnerstagmorgen festgenommen wurde. Er bleibt der Hauptverdächtige und wird zum Verhör festgehalten.

Die Opfer waren Künstler, die sich in dem ruhigen ungarischen Dorf niedergelassen hatten.

German couple knifed in Hungary
Illustration. Foto: depositphotos.com

Tamás Kelemen, der Bürgermeister von Pacsa, bezeichnete den Angriff als beispiellos und sagte, er sei schockiert. Das Ehepaar hatte seit Jahren in dem Dorf gelebt und die meiste Zeit des Jahres dort verbracht. Er sprach der Familie sein Beileid aus und versprach, sie über den Fortgang der Ermittlungen auf dem Laufenden zu halten.

Vor einigen Tagen berichteten wir über Ungarns Bemühungen, westeuropäische Christen anzuziehen. Die Regierung stellt das Land als sicheren Zufluchtsort dar, während sie sich Sorgen über die Unsicherheit in Teilen Westeuropas macht. Im Gegensatz zu vielen Nachbarn hat Ungarn die Einwanderung streng kontrolliert und lässt nur etwa 100.000 Gastarbeiter zu, die das Land nach Ablauf ihrer Verträge wieder verlassen müssen.

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