BREAKING NEWS! Orbán im Textaustausch zwischen Epstein und Bannon erwähnt

Kürzlich freigegebene Dokumente im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein haben das Interesse der Öffentlichkeit erneut geweckt, nachdem der ungarische Nachrichtendienst Válasz Online über einen bisher nicht veröffentlichten Austausch von Textnachrichten zwischen Steve Bannon und Jeffrey Epstein berichtet hat. Eine der Nachrichten enthält einen Verweis auf den ungarischen Premierminister Viktor Orbán sowie auf mehrere andere europäische Politiker.

Hintergrund: Der Fall Epstein und die Freigabe von Dokumenten

Die Dokumente wurden von den US-Behörden im Rahmen der umfassenderen Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein veröffentlicht, der mehrerer schwerer Verbrechen im Zusammenhang mit der sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen beschuldigt wurde und 2019 in Haft starb. Sein Tod wurde offiziell als Selbstmord eingestuft, obwohl er aufgrund von Epsteins umfangreichem Netzwerk an politischen, finanziellen und sozialen Verbindungen weiterhin Fragen aufwirft.

Wer war Steve Bannon zu dieser Zeit?

Der Textaustausch stammt aus dem März 2018. Zu diesem Zeitpunkt hatte Steve Bannon seine offiziellen Funktionen in Washington bereits aufgegeben, nachdem er während Donald Trumps Wahlkampf 2016 als Wahlkampfmanager und kurzzeitig als leitender Berater im Weißen Haus tätig war. Anfang 2018 war Bannon in Europa aktiv, wo er sich mit rechtsgerichteten und souveränistischen politischen Bewegungen in mehreren Ländern auseinandersetzte.

Der Kontext des Textnachrichtenaustauschs

Der unmittelbare Grund für das Gespräch war praktischer Natur: Sowohl Epstein als auch Bannon waren zur gleichen Zeit in Frankreich und besprachen, ob sie sich persönlich treffen könnten. Eine von Bannons Nachrichten ging jedoch über die Logistik hinaus und umriss seine Sicht der sich abzeichnenden politischen Landschaft im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament 2019.

Orbán Viktor unter europäischen Politikern erwähnt

In der Nachricht zählte Bannon mehrere europäische Parteien und politische Führer auf, die er angeblich berät oder mit denen er zusammenarbeitet, darunter auch Viktor Orbán. Er deutete an, dass ein gestärkter Rechtsblock seine Vertretung im Europäischen Parlament deutlich erhöhen und möglicherweise Einfluss auf die Gesetzgebungsergebnisse nehmen könnte.

Orbán Epstein Bannon
Quelle: justice.gov

Behauptungen über regulatorische Einflüsse und Kryptowährungspolitik

Bannon erklärte weiter, dass eine solche politische Gruppierung mit einer größeren parlamentarischen Präsenz in der Lage sein könnte, bestimmte Regulierungsinitiativen zu blockieren oder zu verzögern, wobei er ausdrücklich die Regulierung von Kryptowährungen erwähnte. Epsteins Antwort auf diese Nachricht war kurz und unspezifisch und enthielt keine weiteren Details oder Bestätigungen.

Warum Orbán Viktors Name nicht in der Datenbank auftaucht

Es ist wichtig, ein technisches Detail zu klären, das für einige Verwirrung gesorgt hat. Obwohl viele Leser versucht haben, in den öffentlich zugänglichen Epstein-Dateien nach dem Namen von Orbán Viktor zu suchen, liefert die Datenbank keine textbasierten Suchergebnisse für diesen Austausch. Der Grund dafür ist, dass die SMS-Nachrichten als Bilddateien und nicht als durchsuchbarer Text gespeichert sind. Das bedeutet, dass die in den Dokumenten sichtbaren Namen bei der Stichwortsuche nicht erscheinen.

Geschäftliche Interessen und politische Interpretation

Wie Válasz Online berichtet, könnte der Wortlaut der Nachricht darauf hindeuten, dass Bannon potenziellen politischen Einfluss in einer Weise formulierte, die für Epsteins Geschäftsinteressen relevant sein könnte. Andere Teile der Epstein-Akten deuten darauf hin, dass Epstein zuvor Interesse an einer günstigen Regulierung von Kryptowährungen gezeigt hatte, insbesondere in den Vereinigten Staaten.

Bannon seinerseits war in dieser Zeit ein unverblümter Befürworter von Kryptowährungen, die er oft als Mittel zur Herausforderung der traditionellen Finanzsysteme darstellte.

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EU-Verordnung und politische Realität

Zur gleichen Zeit verfolgte die Europäische Union einen strengeren Regulierungsansatz sowohl gegenüber großen Technologieunternehmen als auch gegenüber digitalen Vermögenswerten. Diese Bemühungen führten schließlich zu einer Gesetzgebung, die im Jahr 2022 verabschiedet wurde. Zum Zeitpunkt der Börse 2018 waren die Regulierungsdebatten jedoch noch im Gange, und es bleibt spekulativ, ob politische Umschichtungen das Ergebnis wesentlich verändert haben könnten.

Was kann – und was kann nicht – geschlossen werden?

Die veröffentlichten Textnachrichten allein beweisen nicht, dass Bannons politische Aktivitäten in Europa in erster Linie von geschäftlichen Erwägungen geleitet waren, und sie deuten auch nicht darauf hin, dass die genannten europäischen Politiker von Epstein oder seinen Interessen wussten. Der Austausch bietet jedoch einen Einblick in die Art und Weise, wie Bannon in einer persönlichen Kommunikation die politische Dynamik in Europa und ihre möglichen Auswirkungen diskutiert hat.

Das Originaldokument: HIER

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