PM Orbán wendet sich möglicherweise an Rubio statt an Trump: Einer von Amerikas großen Spielern auf dem Weg nach Budapest?

Jüngsten Berichten zufolge könnte Marco Rubio, der Außenminister der Vereinigten Staaten, am 15. und 16. Februar Budapest besuchen. Nach Angaben von Panyi Szabolcs und seinem investigativen Magazin VSquare könnte die Reise im Anschluss an die Münchner Sicherheitskonferenz stattfinden, obwohl sich der Zeitplan aufgrund des aktuellen weltpolitischen Klimas jederzeit ändern könnte.

Es wird erwartet, dass sich die Gespräche vor allem auf Energiefragen konzentrieren und die Reihe von Gesprächen fortsetzen werden, die Viktor Orbán und Robert Fico kürzlich mit Donald Trump in den Vereinigten Staaten geführt haben. Von besonderem Interesse für Ungarn ist die Möglichkeit, Ausnahmen von den amerikanischen Sanktionen gegen russische Energieunternehmen zu erreichen.

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Marco Rubio am 28. Januar 2026. Foto: Anadolu Agentur

Trumps Besuch in Budapest bleibt ungewiss

Die Orbán-Regierung hat seit langem die Idee eines möglichen Besuchs von Donald Trump in Budapest ins Spiel gebracht, der angeblich den Wahlkampf des Premierministers ankurbeln soll. Westliche Diplomaten und regierungsnahe Quellen deuten jedoch darauf hin, dass stattdessen ein Besuch von Vizepräsident JD Vance wahrscheinlicher ist, so Blikk.

Panyi Szabolcs, ein Journalist bei VSquare, merkt an, dass Orbáns Lobbynetzwerk seit langem daran arbeitet, Vance nach Budapest zu holen. Vance genießt in amerikanischen rechtsgerichteten politischen Kreisen Unterstützung und profitiert von Verbindungen, die ihn schon seit einiger Zeit nach Ungarn gelenkt haben.

“Während die ungarische Regierung und ihre Propagandisten andeuten, dass Trump persönlich Orbán unterstützen würde, ist es wahrscheinlicher, dass Vance derjenige ist, der kommt”, schreibt Panyi.

Plan B: Vance, Traumszenario: Trump-Putin-Gipfel

Zuvor war Trumps Budapest-Besuch in Orbán-Viktor’s Wahlkampfplänen für 2026 ein wichtiger Punkt. Quellen deuten jedoch darauf hin, dass der ungarische Premierminister Vance schon lange als “Plan B” betrachtet. Trumps tatsächliche Chancen auf einen Besuch bleiben gering, es sei denn, die lange diskutierte, aber derzeit festgefahrene Idee eines Friedensgipfels zwischen Trump und Putin wird wiederbelebt.

Am Freitagmorgen sagte der Premierminister gegenüber Radio Kossuth, es sei unklar, ob Trump nach Ungarn kommen werde. Er fügte hinzu, dass er den amerikanischen Präsidenten “einlädt” und sogar schon Termine vorgeschlagen hat, obwohl ein Treffen noch nicht bestätigt wurde.

Falls Sie es verpasst haben:

Was würde der Besuch für die ungarisch-amerikanischen Beziehungen bedeuten?

Ein möglicher Besuch von Marco Rubio würde zweifellos den Dialog zwischen den beiden Ländern stärken, insbesondere in der Energie- und Außenpolitik. Gleichzeitig könnte die Kluft zwischen dem versprochenen Trump-Besuch und der Realität in der internationalen Diplomatie ungewöhnlich sein und zu Spannungen mit Ungarns westlichen Partnern führen.

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