Lufthansa-Mitarbeiter streiken: viele Flüge nach Budapest und Debrecen sind betroffen

Ein landesweiter Streik hat am 12. Februar einen Großteil des Flugbetriebs der Lufthansa zum Erliegen gebracht, da Piloten und Kabinenpersonal eine koordinierte 24-stündige Arbeitsniederlegung durchgeführt haben. Der Arbeitskampf hat zu weitreichenden Flugausfällen in ganz Deutschland geführt und verursacht auch erhebliche Beeinträchtigungen für Passagiere, die von und nach Ungarn reisen.

Lufthansa streikt und beeinträchtigt viele Flüge nach Budapest und sogar nach Debrecen

Wie AIRportal schreibt, wurde der Streik gemeinsam von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und der Kabinenpersonalgewerkschaft UFO angekündigt. Der Streik betrifft das gesamte Streckennetz der Lufthansa, einschließlich der Lufthansa Cargo und der Regionalfluggesellschaft Lufthansa CityLine. Das bedeutet, dass praktisch alle Flüge von deutschen Flughäfen aus für den heutigen Tag gestoppt wurden.

Ungarn ist besonders betroffen, da der Budapest-Verkehr des Unternehmens stark von den Verbindungen nach Frankfurt und München abhängt. Die meisten dieser Flüge wurden gestrichen, und die Abflugtafeln an den großen deutschen Drehkreuzen zeigen nur eine Handvoll Lufthansa-Flüge an. Es wird jedoch erwartet, dass andere Fluggesellschaften der Lufthansa Group, wie Austrian Airlines und SWISS, ihren Flugbetrieb fortsetzen werden, so dass einige Passagiere über alternative Umsteigeverbindungen reisen können.

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Eine Lufthansa-Maschine in München. Illustration. Foto: depositphotos.com

Das Unternehmen rät, den Status der Flüge vorher zu überprüfen

Am Flughafen Debrecen bleibt die Situation ungewiss. Die abendliche Verbindung nach München wurde noch nicht offiziell gestrichen, aber die Passagiere wurden angewiesen, die aktuellen Entwicklungen genau zu verfolgen. Im Mittelpunkt des Streits stehen die Arbeitsbedingungen und die Sozialleistungen. Die Piloten fordern höhere Arbeitgeberbeiträge zur Altersvorsorge, während das Kabinenpersonal auf Verhandlungen über neue Tarifverträge drängt und einen Sozialplan zum Schutz der Arbeitsplätze bei CityLine fordert, wo Hunderte von Stellen gefährdet sein könnten.

Die Geschäftsführung der Fluggesellschaft hat den Streik als unnötige Eskalation bezeichnet, aber einen Notflugplan eingeführt. Die Passagiere werden dringend gebeten, ihren Flugstatus online zu überprüfen, bevor sie sich zum Flughafen begeben, und gegebenenfalls alternative Reisemöglichkeiten in Betracht zu ziehen.

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